Redmi Note 7 by Xiaomi – Testbericht Das günstigste Smartphone mit einer 48MP Kamera

Das Redmi Note 7 by Xiaomi ist nicht nur das erste Smartphone was nur unter dem Brand Redmi vertrieben wird, sondern wird derzeit auch als bestes und günstigstes Einsteiger Gerät gehandelt. Warum das so ist, gehe ich in meinem Testbericht auf die Spur.

Redmi Note 7 – Ein paar Worte zum Test

Nachdem wir schon das Redmi Note 5 und das Redmi Note 6 Pro testen durften, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, auch das Redmi Note 7 zu testen, welches das erste unter dem Brand Redmi vertriebene Gerät ist. Das Gerät haben wir wieder als Leihgabe von Tradingshenzhen.com zur Verfügung gestellt bekommen, daher kann man diesen Beitrag auch getrost zum Teil als Werbung ansehen. Aber unbezahlt und ehrlich. Wie immer halt. An diesem Punkt muss ich auch mal erwähnen das ich es irgendwie komisch finde, das man heutzutage alles als Werbung kennzeichnen muss. Lasst euch deswegen aber nicht beirren, denn dies tut nichts zur Qualität meiner Texte aussagen.

Ich habe das Redmi Note 7 in der asiatischen Version mit 6GB RAM und 64GB ROM in der Farbe Dream Blue zugeschickt bekommen. Das Gerät kam am 30.01.2019 bei mir an und ich habe es seitdem abwechselnd als Daily Driver und als Zweitgerät genutzt. Daher nehmt es mir nicht übel falls ich irgendwas vergessen sollte.

Redmi Note 7 Unboxing und Hands-On – ein Hauch von Huawei

Bevor wir hier zum schriftlichen Unboxing und Hands-On kommen, hier noch ein kleines Unboxing und Hands-On Video des Redmi Note 7 für die Video Fans unter euch.

Tradingshenzhen.com hat sich natürlich auch diesmal wieder nicht lumpen lassen und hat mir neben dem Redmi Note 7 natürlich wieder einen EU Adapter und ein USB Typ-C OTG Kabel dazu gepackt. Beim Design der Verpackung des Redmi Note 7 hat sich gegenüber den alten Redmi Verpackungen ein bisschen was getan. Während die Verpackungen alter Redmi Geräte in einem knalligen Rot daher kamen, kommt das Redmi Note 7 in einer weißen Box. Aber nicht nur das hat sich verändert. An der Verpackung merkt man, das Xiaomi, oder hier Redmi, mehr in den globalen Markt eindringen will, denn chinesische Schriftzeichen sieht man nur noch auf dem Informationsaufkleber und auf dem Garantie Symbol. Die restliche Schrift wurde globalisiert und wird jetzt ganz normal in Englisch aufgedruckt, so wie wir sie kennen.

Unten auf der Vorderseite des Kartons prangt in großer Schrift Redmi Note 7 und an den Seiten auch nochmal in kleiner Schrift. Ebenfalls vorne hat man in der linken oberen Ecke einen Hinweis in chinesisch, das man auf das Gerät 18 Monate Garantie hat und in der linken Ecke klebt ein kleiner MI Aufkleber. Das letzte Überbleibsel was zeigt, dass das Redmi Note 7 in irgendeiner Art und Weise doch noch von Xiaomi kommt. Auf der Hinterseite sieht man nur noch den Aufkleber mit Informationen zum Gerät. Das meiste dort ist auf chinesisch, aber man kann erkennen um was für eine Version es sich hier handelt, was für eine Kamera, was für ein Prozessor und was für ein Akku verbaut wurden.

Oh wie schön…

Nimmt man den Deckel der Verpackung ab, findet man nicht wie sonst das Gerät als erstes vor, sondern eine kleine weiße Verpackung. Nimmt man dieser raus und öffnet man diese, findet man neben dem SIM Eject Tool, der Garantie Karte und dem Quickstart Gfuide, wohlgemerkt beide in chinesisch, auch ein transparentes Case vor, welches auf mich sehr billig wirkt.

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Unter diesem weißen Karton befand sich dann das Redmi Note 7, welches vorn und hinten teils mit Transportfolien geschützt war. Dieses lag aber nur auf einer kleinen Pappe auf, wo es noch ein bisschen halt durch die Aussparung für die Kamera hatte. Bevor wir uns gleich dem Redmi Note 7 widmen, gehen wir noch eine Station tiefer in der Verpackung und finden dort das Ladekabel mit circa 100cm Länge und den chinesischen Ladestecker von XIAOMI. Dieser hat eine maximale Ausgangsleistung von 5V/2.0A. Ordentliche Leistung, nur hab ich dieses nie genutzt.

Redmi Note 7 Hands-On – ein kleiner Hauch von Huawei

Als ich das Redmi Note 7 das erste mal aus der Verpackung nahm dachte ich: „WOW, was für eine hässliche Notch!“. Nein, wirklich das war das erste was mir ins Auge viel, als ich das Gerät das erste mal anschaute. Die Tropfen-Notch am 6.3 Zoll FHD+ Display des Redmi Note 7 ist nicht die hübscheste. Ich mag dann eher die Tropfen Notch des OnePlus 6T. Aber das liegt ja alles im Auge des Betrachters. Das 6.3 Zoll Display des Redmi Note 7 kommt mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixel, was auch wegen der Drop Notch eine Screen-to-Body Ratio von 19.5:9 aufweist. Die Benachrichtigungs-LED ist nicht wie üblich oben im Bildschirmrand verbaut, sondern beim Redmi Note 7 ist diese nach unten gewandert.

 

Dann fing ich aber an das Redmi Note 7 weiter zu begutachten. Am rechten Rand befindet die Lautstärkewippe und darunter der Powerknopf, welche sich alle selbst nach 3 Wochen noch sehr gut drücken lassen und am linken Rand befindet sich der Dual-Hybrid-Slot. Diesen kann man entweder mit zwei Nano SIM-Karten oder einer Nano SIM und einer MicroSD Karte bestücken. Ich habe mich für letzteres entschieden und eine Vodafone Karte, sowie 128GB MicroSD Karte eingesetzt. Am unteren Rand findet man wie immer den Ladestecker Eingang, der hier USB Typ-C ist und dieser ist umgeben von einem Mikrofon und einem Lautsprecher. Am oberen Rand befindet sich dann nur noch ein Unterstützungsmikrofon, der 3,5mm Klinkenstecker Eingang und ein Infrarot Port. Letzteren habe ich während meines Tests nicht benutzt, da ich nicht wusste was ich damit anfangen soll.

Huawei lässt grüßen…

Dann kam ich, Design-technisch gesehen, zum wohl schönsten Teil des Redmi Note 7. Der Rückseite. Mein erster Gedanke: „Huch, was hat Hua…, äh Xiao.., äh Redmi hier denn schönes fabriziert?“. Nein, im Ernst, die Rückseite des Redmi Note 7 in Dream Blue sieht nicht nur durch seine schöne Farbgebung so ähnlich aus wie ein bekanntes Huawei Gerät, sondern auch wegen der Positionierung der Kamera. Die Farbe ist hier nicht nur blau, wie es die Beschreibung der Farbe vermuten lässt. Sie geht von oben nach unten gesehen, von Lila in Blau über.

Durch eine Strukturierung unter dem Glas (welches hier kein echtes Glas, sondern Kunststoff ist), welche der von Wackelbildern ähnelt, bricht das Licht auf der Rückseite richtig schön je nach Einfall. Der Rahmen wurde zum teil der Rückseite farblich angepasst und kommt hier ebenfalls in einem schönen Blau daher, welches in bestimmten Lichtverhältnissen ganz leicht lila schimmert. Mittig im oberen drittel befindet sich der Fingerabdrucksensor und mittig im unteren Drittel befindet sich der der Schriftzug „Redmi“ und ganz klein darunter „by Xiaomi“.

Kommen wir jetzt mal zu den Maßen des Redmi Note 7, damit ihr wisst was ihr in den Händen halten werdet, falls ihr es euch kaufen solltet.

  • Abmessungen: 159.21 x 75.21 x 8.1 mm
  • Gewicht: 186 g
  • Material: Kunststoff und Metall

Redmi Note 7 Hardware – Für Gaming bereit?

Als erstes einmal eine kleine Tabelle mit den Spezifikationen, damit ihr wisst mit was ihr es hier zu tun habt.

CPU + GPUSnapdragon 660 / 2,2GHz & 1,84GHz Octa Core + Adreno 512
RAM + ROM6GB + 64GB (erweiterbar)
SIM SchachtDual SIM 4G Hybrid Slot (2 x nano SIM oder nano SIM + MicroSD)
Frontkamera13 Megapixel – AI-Portrait-Modus
HauptkameraDual Kamera 48 Megapixel Samsung GM1 mit F/1.8 Blende UND 5 Megapixel Tiefeninformation
Bildschirm6.3 Zoll – 19.5:9 Ratio – 450 nits – Drop Notch / 2340 x 1080 Pixel / Gorilla Glass 5
WLANWi-Fi 802.11 b/g/n/ac – 2.4 Ghz + 5 Ghz
GPSGPS + GLONASS, AGPS, Beidou
BluetoothVersion 5.0
Akku4000mAh – Quickcharge 4.0
Netzstandard 4G – 3G – 2GFDD LTE: B1,B3,B5,B7,B8 – WCDMA 850/900/1900/2100MHz – GSM 900/1800/1900 MHz
DatendiensteGPRS/EDGE/HSPA+(42Mbps)/LTE
BetriebssystemAndroid 9.0 (Miui 10.0)
SprachenEN/CHN
Google Play StoreJa (vorinstalliert)
AnschlüsseUSB C – 3,5 mm Port
GehäusematerialKunststoff, Metall
Lieferumfang1x OVP, 1x USB Ladekabel, 1x CHN Ladegerät + EU Adapter, 1X Silikon Case
Band 20 / 800 MHz / NFCNein / Nein / Nein

Zu meinem Setup (eigentlich müsstet ihr es schon kennen): Mein Setup ist wie üblich. So habe ich ganze 213 Apps installiert, wovon ich mindestens ein drittel sehr oft nutze. Messenger wie WhatsApp, Telegram und der Facebook Messenger, oder Apps wie Instagram, Facebook, Youtube und andere Social Media Dienste sind bei mir an Bord und natürlich habe ich auch wieder den BlackBerry HUB installiert. In diesem laufen bei mir auf dem Redmi Note 7 ganze 8 E-Mail Accounts auf Push Einstellungen. Alle anderen Apps die mit Nachrichten zu tun haben sind bei mir ebenso auf Push gestellt.

Benchmark? Nicht berauschend.

Ich habe natürlich vor dem Test und auch nach meinem 3 wöchigen Test einen Benchmark Test gemacht. Diesen diesmal aber nur mit Antutu, da dieser der gängigste Benchmark Test ist. Bei beiden Tests hatten wir circa 141000 Punkte, welches mein Testgerät immer auf Platz 46 katapultierte. Man muss hier aber bedenken, das mit Mittelklasse Hardware, also dem Snapdragon 660 Prozessor, gearbeitet wird. Was man auch nicht vergessen darf ist, das Benchmark Tests nicht die wirkliche User Experience wiederspiegeln. Das merkte ich dann auch in meinem Test.

Wie von Xiaomi (oder hier Redmi by Xiaomi) gewohnt, lief das Redmi Note 7 während des ganzen Testzeitraums sehr flüssig. Sicherlich gab es hier und da eventuell mal kleine Mikroruckler, aber diese sind nicht der Rede wert. Selbst wenn ich noch mehrere Apps im Hintergrund geöffnet hatte, brachte dies keinen Abbruch der gut ausbalancierten Performance des Redmi Note 7.

Natürlich habe ich auch mit dem Gerät gezockt. PUBG zum Beispiel lief auf den mittleren Einstellungen ohne Probleme und sehr flüssig. Aber auch Rennspiele wie RR3, Asphalt 8, Asphalt 9 oder Aufbauspiele wie Die Simpsons oder Family Guy liefen bestens. Gerade bei Family Guy – Mission Sachensuche war ich sehr erstaunt. Dies ist zwar nur ein Aufbauspiel, aber frisst ziemlich viel Ressourcen. Mit vielen Smartphones hab ich dort Performance Probleme. Beim Redmi Note 7 nicht. Gut so.

Akku

Im Redmi Note 7 wurde 4000 mAh (non-removable) Akku verbaut. Dieser unterstützt sogar Quickcharge. Mit einer Akkuladung kommt man mit dem Redmi Note 7 locker über den Tag. So habe ich an den Daily Driver Tagen eine DoT von 7 Stunden bis 9 Stunden gehabt und das bei einer Akkulaufzeit von über 26 Stunden. War der Akku fast leer, habe ich diesen innerhalb einer Stunde wieder voll aufgeladen, Danke Quickcharge. Aber auch an Tagen wo ich es als Zweitgerät nutzte, hielt der Akku lange. So musste ich den Akku nur alle 2 bis 3 Tage mal laden.

Redmi Note 7 – Software

Wie ihr oben sicherlich schon im Video sehen konntet, kam das Redmi Note 7 mit Android 9 und MIUI 10 bei mir an. Das erste Update lies auch nicht lange auf sich warten, da es schon bei der Einrichtung angezeigt wurde. Das Update auf MIUI 10.2 dauerte circa 5 Minuten und dann konnte ich mit der Einrichtung fortfahren. Bloatware in dem Sinne ist nicht vorinstalliert, außer ein paar Apps von Xiaomi selber und eine App die ich nicht einordnen konnte. Diese konnte ich aber alle löschen. Was definitiv nicht installiert ist, sind die ganzen Google Apps, wie zum Beispiel Google Contacts, Google Play Store und alle anderen Google Apps die man zum Beispiel zur Nutzung des Play Store’s braucht. Diese konnte ich mir aber mit der integrierten Google Installer App installieren. Alles weitere dazu im Video, welches ihr am Anfang des Beitrags finden könnt.

Anpassungsfähiges Design

Da ich das Gerät nur 3 Wochen testen konnte, kann ich natürlich nicht jedes nützliche Software Feature für euch auseinander nehmen, sondern beschränke mich heute auf das Design oder die Veränderung des Designs, da ich immer mehr mitbekomme, das den Leuten Xiaomi oder Redmi gefällt, sie aber das vorgegebene Design nicht so mögen. Aber man kann dieses sehr gut anpassen und das auch ohne Extra Launcher.

So hat das Redmi Note 7, ebenso wie seine Vorgänger, einen Theme Store, oder auch Design Store installiert. Dieser ist in der chinesischen Version zwar, wie sollte es auch anders sein, meist auf chinesisch, aber dennoch selbsterklärend. So kann man nicht nur schon komplette neue Designs für sein Gerät runterladen, sondern auch aus verschiedenen Designs ein „eigenes“ Design kreieren, was einem auch gefällt.

Aber nicht nur mit der Themes App kann man am Design rumpfuschen, sondern auch über die Einstellungen. So kann man zum Beispiel über  die Settings die Navigationsleiste ausblenden, um mit Wisch-Gesten zu arbeiten, oder auch Teile der Navigationsleiste verändern.

Redmi Note 7 – großes Display, schöne Farben, kleine Probleme

Wie weiter oben schon erwähnt, kommt das 6.3 Zoll Display des Redmi Note 7 mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixel, was auch wegen der Drop Notch eine Screen-to-Body Ratio von 19.5:9 aufweist. Geschützt wird das IPS LCD durch Gorilla Glass 5. Die Farben empfand ich als schön und angenehm. Was mich aber wirklich gestört hat, wenn man das Display bei hoher Sonneneinstrahlung genutzt hat, konnte man das Display nie so richtig gut ablesen. Auch bei voller Helligkeit nicht. Schlimmer wurde es nur noch wenn man eine polarisierende Sonnenbrille getragen hat. Dann ging gar nichts mehr. Bei normalen Lichteinfall war aber alles in Ordnung.

Natürlich kann man auch am Display des Redmi Note 7 die Notch Softwareseitig ausschalten, aber , wie bei vielen anderen Geräten, sieht man diese trotzdem noch. Also nutzlos und dann lieber mit Notch nutzen.

48MP Kamera zum kleinen Preis

Das Redmi Note 7 wurde mit 3 Kameralinsen bestückt. Eine Dual-Lens Kamera auf der Rückseite und eine Mono-Lens Selfie-Kamera auf der Vorderseite. Wir widmen uns zuerst der Dual-Kamera auf der Rückseite, welches auch die Hauptkamera ist. Diese hat eine 48 Megapixel Samsung ISOCELL GM1 Linse mit F/1.8 Blende und eine 5 Megapixel Linse mit ƒ/2.4 Blende für die Tiefeninformation (Bokeh) verbaut. Die 48MP hat man aber nicht immer. Im normalen Modus fotografiert man mit maximal 12MP. Zu der 48MP Option kommt ihr indem ihr beim Redmi Note 7 in den Pro Modus der Kamera geht, indem ihr unter dem Suchbildschirm der Kamera die Leiste nach links wischt und dort noch extra auf den 48MP Knopf am oberen Rand tippt.

In einem kleinen Test habe ich die 48MP Kamera des Redmi Note 7, mit der 48MP Kamera des HONOR View 20 verglichen. Zu diesem Test und den Vergleichsbildern geht es HIER entlang. Ich persönlich finde, das hier die Kamera des Redmi Note 7 in vielen Punkten besser abgeschnitten hat, als die Kamera des doppelt so teuren HONOR View 20. Aber entscheidet selber. Man muss dazu aber sagen, das die Kamera des Redmi Note 7 natürlich keine nativen 48MP verbaut hat, sondern das die 48MP durch viel Interpolation erzielt werden.

Gute Bilder und Videos

Das Redmi Note 7 macht wirklich gute Bilder, wenn man bedenkt dass das Smartphone nur zwischen 200 und 300 Euro kostet. Es gibt einige Smartphones, die trotz dessen das sie teurer sind, schlechtere Smartphones machen. Klar, sie könnte vielleicht besser sein, aber wie gesagt, wir reden hier von einem günstigen Smartphone. Hier kommen jetzt ein paar Testbilder für euch.

Wenn euch die Katzenbilder als verschwommen vorkommen, das liegt daran das diese nie richtig still halten. Olga (die graue BKH) rennt immer weg wenn sie fotografiert wird und Manfred (der schwarz weiße) kuschelt mit allen Gegenständen die seinem Gesicht zu nahe kommen. Also auch dem Redmi Note 7. Eine AI Funktion gibt es auch. Damit erkennt die Kamera die zu fotografierenden Objekte. Aber eine Verbesserung der Fotos dadurch, hab ich persönlich nicht festgestellt.

Die Videos des Redmi Note 7 sind in Ordnung. Sie sind wahrlich nicht die besten, aber für diese Preisklasse gehen sie auf jeden Fall. Hier mal ein zusammen geschnittenes Video, was ich mit dem Redmi Note 7 aufgenommen habe.

Multimedia Optionen?

Wer das Redmi Note 7 zum Musik hören oder streamen von Videos nutzen möchte, der wird hier ein bisschen enttäuscht. Zwar haben die Videos ein klares Bild, aber der Sound des Mono Lautsprechers ist nicht das wahre. Für hier und da ein YouTube Video oder eine Sprachnachricht, reicht der Lautsprecher im Redmi Note 7. Will man ein bisschen mehr Sound, sollte man auf Headset oder Bluetooth Lautsprecher umsteigen. Ich hatte das Gerät auch mal per 3,5mm Klinkenstecker an mein altes Küchenradio angeschlossen, um darüber den Sound laufen zu lassen und das funktionierte auch sehr gut.

Auch hier sei für alle Serienjunkies gesagt, das Bild bei Netflix ist sehr scharf. Bei den Serien wird auch HD angezeigt, also denke ich mal das dies alles klappt. Streaming allgemein ist schnell, egal ob man im WLAN oder im mobilen Netz online ist.

Konnektivität

Das Redmi Note 7 hat einge sichtbare Schnittstellen. Ein 3,5mm Klinkenanschluss wurde verbaut, ebenso eine Infrarot Schnittstelle. Einen MicroSD Slot gibt es auch. Dieser wurde im Dual-SIM Hybrid Slot verbaut. So kann man sich entscheiden ob man 2 SIM-Karten oder eine SIM-Karte und eine MicroSD Karte nutzt. Wie weiter oben schon geschrieben, habe ich mich für letzteres entschieden. Vodafone SIM + 128GB Micro SD. Hat wunderbar harmoniert.

LTE Band 20 gibt es im Redmi Note 7 nicht, was für mich aber nicht wichtig war. In allen Städten wo ich mit dem Gerät war, also Neuss, Köln, Düsseldorf, Kaarst, Willich und Krefeld, hatte ich damit immer Netz. Der USB Typ-C Anschluss kann nicht nur benutzt werden um das Gerät zu laden und zur Dateiübertragung am PC, sondern kann diesen auch als OTG Anschluss nutzen. Sofern man ein OTG Adapter hat. So kann man zum Beispiel eine Kamera, oder einen USB Stick, oder jegliches anderes USB Gerät an das Redmi Note 7 anschließen.

Zur Standort-Bestimmung nutzt das Redmi Note 7 GPS, GLONASS, BeiDou und Galileo. Dies funktionierte mit Google Maps alles bestens. Auch andere Apps die GPS nutzen, funktionierten ohne Probleme.

Kein Google Pay für das Redmi Note 7, dafür viele Frequenzbänder, WLAN und Bluetooth 5.0

Das Redmi Note 7 ist, egal woher man es bestellt, mit folgenden Frequenzbändern ausgestattet:

  • FDD LTE: Band 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/ 19/25/26/28/29/30/32/66/71
  • TDD LTE: Band 34/38/39/40/41/46
  • TD-SCDMA: Band 34/39
  • UMTS(WCDMA): Band 1/2/4/5/8/9/19
  • CDMA: BC0/BC1
  • GSM: 850/900/1800/1900 MHz

Das LTE des Redmi Note 7 funktionierte trotz fehlendem Band 20 ohne Probleme und so surfte ich mit bis zu 100 m/bits. Bluetooth, in Version 5.0, funktionierte ebenso ohne Probleme. Gerade in Verbindung mit meiner No-Name Bluetooth Box wurde das Redmi Note 7 zu einer vollwertigen, kleinen, mobilen Anlage. Die Verbindungen zu meinen ganzen BT Headsets funktionierte ebenfalls ohne Probleme, egal ob es die Headsets von AUKEY, das MEIZU EP-52, oder die Xiaomi AirDots und AirDots Pro waren, die Verbindung war immer sehr gut. Selbst mit dem MiBand 3, der Amazfit Bip und der Stratos2 gab es nie Verbindungsabbrüche. NFC ist leider nicht an Bord, was bedeutet, das ihr kein Google Pay nutzen könnt oder sonstige NFC Aktionen durchführen könnt.

Mein Fazit zum Redmi Note 7

  • Verarbeitung
  • Optik/Haptik
  • Akku
  • Performance
  • Gaming
  • Kamera
  • Preis

Das Redmi Note 7 ist ein tolles günstiges Gerät, welches gerade für die Menschen gemacht wurde, die ein solides Smartphone haben möchten, welches mit einer guten Kamera ausgestattet ist und dabei nur wenig kostet. Über die kleinen Mängel wie fehlendes NFC oder fehlendes Band 20 kann man drüber hinweg sehen, wenn man erstmal die Kamera getestet hat. Diese besticht hier nämlich mit schönen, detailreichen Bildern. Der Infrarotsensor ist ein kleines Nice-to-have. Was mir wirklich nicht gefallen hat, ist die Kamera, die wirklich weit heraus steht. Gerade auch weil das Kameraglas durch die ungünstige Lage schneller brechen könnte.

Verfügbarkeit

Das Redmi Note 7 gibt es, wie so viele andere Smartphones auch, natürlich in verschiedenen Farben und Versionen. Diese liste ich euch einfach mal hier auf.

Die Links sind Ref-Links die zu Tradingshenzhen.com weiterleiten. Ihr habt dadurch keine Nachteile, sondern unterstützt mit einem Kauf in diesem Shop meinen Blog.

Sollte eins der Geräte nicht verfügbar sein, aktiviert den Preisalarm und ihr werdet benachrichtigt sobald es wieder auf Lager ist.

Mit dem Gutscheincode WWQYDU4P könnt ihr sogar nochmals 5€ sparen.

Für weitere Fragen zum Redmi Note 7 stehe ich euch jederzeit zur Verfügung.

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Produktbilder, Produktvideos & Screenshots (wenn nicht anders angegeben) © TechExplorer.de – Daniel Behrendt – mi.com
Coverbild © mi.com
Weitere Bilder und Infos © TechExplorer.deDaniel Behrendt

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