Xiaomi Mijia 360° IP Kamera im Test Was kann man für wenig Geld erwarten ?

Heute stelle ich für euch die Xiaomi Mijia 360° IP Kamera vor. Diese habe ich jetzt seit ein paar Wochen im Test laufen und was mir gut gefällt und was eben nicht das lest ihr hier …

Als erstes packen wir sie mal aus und finden in dem schlicht gehalten Karton neben der Xiaomi Mijia 360° IP Kamera selbst , ein USB Kabel ,ein Netzteil ,eine Wandhalterung und dazu passende Schrauben ( fehlten bei meinem Exemplar ) und Dübel und natürlich eine obligatorische Kurz-Anleitung diese jedoch nicht in Deutsch. An der Kamera selbst finden wir hinten neben dem USB Eingang ,eine Reset Taste und einen Lautsprecher. Vorne natürlich Objektiv und einen Micro SD Eingang.

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Also Kamera mit dem USB Kabel und dem Netzteil verbunden und los geht´s…

Bevor es jedoch an das Einrichten geht, müssen wir uns aus dem jeweiligen App Store die Mi Home App herunterladen. Diese gibt es für Android und iOS Geräte. Haben wir diese dann auch installiert, kann es endlich an das erste einrichten gehen. Wer bereits einen MiAccount hat, kann diesen verwenden. Wer nicht, muss sich als erstes einen Account erstellen. Nachdem der Account angelegt ist, tippen wir auf den Punkt +Add device und können dort aus einer Liste unsere Kamera auswählen. Alternativ gibt es aus den Punkt Geräte in der Nähe und auch dort wurde die Kamera dann gefunden.

Mi Home
Mi Home
Entwickler: Xiaomi Inc.
Preis: Kostenlos
Mi Home - xiaomi smarthome
Mi Home - xiaomi smarthome

Die App erklärt dann noch kurz das wir hinten die kleine Taste drei Sekunden halten sollen, bis die Notifications LED gelb leuchtet . Soweit so gut.Also WLAN Passwort eingegeben und immer kurz vor Abschluss kam ein sehr negativer Punkt. Denn ich bekam egal mit welchem Android Gerät ich es probierte keine Kopplung zustande. Jedes mal hieß es ich solle das Gerät näher an den Router stellen. Näher ? Sie stand bereits direkt daneben !Also ab auf Fehlersuche. Zurücksetzen, App löschen, Mi Account ab /anmelden. Egal was versucht wurde nichts ging. Also Plan B – das iPhone der Frau in die Hand genommen. App geladen , angemeldet- alles das selbe, wie oben und auf einmal kam auch ein Hinweis – Warum das koppeln nicht klappt. Es werden keine 5 Ghz Netze unterstützt. Aha, dieser Hinweis war in der Android App nicht vorhanden.  Diesen Hinweis habe ich aber erstmal ignoriert und siehe da als wäre nie was gewesen -läuft die Kopplung sofort im ersten Anlauf durch. Nebenbei ist die App auf iOS vorwiegend auf Deutsch unter Android ist sie auf Englisch. Weshalb das so ist, erschließt sich mir auch nicht.

( Screenshots daher von zwei Systemen das man aber einmal sieht wie alles durchlaufen sollte )

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Aber Grund zur Freude endlich wurde die Kamera in der App angezeigt und auch in der parallel laufenden Android App war sie dann sofort in meinem Account mit drin.  Optimal ist das natürlich nicht.Den nicht jeder hat ein iOS Gerät daheim und dann führt das nämlich dazu das der Otto Normalverbraucher die Kamera wieder zurückschickt, weil er eventuell denkt : ist defekt .

Aber nun läuft sie ja endlich und das nun auch seit Wochen tadellos und zuverlässig. Ich muss sogar sagen ich mag sie mittlerweile echt. Nicht nur das sie so ein gewisses Sicherheitsflair vermittelt, wenn man, mal nicht daheim ist . Weil man nach bedarf auch mal daheim reinschauen kann. Nein sie hat ja auch andere gute Funktionen wie zB. das man sich benachrichtigen lassen kann wenn jemand, in den Sichtbereich tritt. Man muss als nicht immer direkt in der App sein, um zu sehen: Ah, daheim passiert was. Sie zeichnet dann eine Sequenz auf und diese kann man dann beim öffnen der Benachrichtigung sich ansehen. Alternativ kann man auch eine Micro-SD Karte in die Kamera einfügen – dann zeichnet sie auf Wunsch permanent auf.

Und auch der Nachtsicht Modus klappt wunderbar. Selbst wenn nur in anliegenden Räumen das Licht angeht- schlägt sie sofort „Alarm“-( Glastüren vorausgesetzt )- das finde ich Top. Weiterhin kann man über die App auch sprechen. Also das, dass ins Smartphone gesprochene über den Lautsprecher der Kamera ausgegeben wird. Das macht im Alltag sogar echt Spaß- Ehefrau, Haustiere ärgern oder so 🙂

So was gibt´s noch zu entdecken an Funktionen? Der gerade angezeigte Bildbereich lässt sich auch schnell als Foto speichern, aufnehmen. Im weiteren Unterpunkten der App lassen sich zB. noch die Kamera in den Sleep Modus stellen. Dort macht sie dann natürlich nichts – sie dreht sich sogar weg um ihre eigene Achse.Weiterhin kann man bestimmte Zeiträume auswählen, in denen sie nur arbeiten soll. Nach Firmware Updates für die Kamera suchen, Kamera neu kalibrieren, Neustart auslösen und noch vieles mehr. Es würde an dieser Stelle ausufern 😉

Auch die Drehfunktion der Kamera ( im 120 Grad und 360 Grad Winkel ) über die App klappt tadellos und ohne größere Verzögerungen. Auch hier Daumen hoch.

Die Bildqualität im allgemeinen würde ich als gut im Hinblick auf den geringen Preis bezeichnen. Auch im Nachtsicht Modus erkennt man alles gut. Sie zeichnet im 640×480 Pixel Format auf und selbst zoomen klappt einwandfrei.

Ach ja zum Abschluss noch ne für mich Kleinigkeit: Was mir noch negativ auffiel, das die angezeigte Uhrzeit nicht mal ansatzweise stimmt. Egal welche Zeitzone ich auch in den App-Einstellungen ausgewählt habe.Es passte nie. Das kann natürlich schlecht werden, wenn sie nur in bestimmten Zeiträumen aufzeichnen soll. In meinem Fall trifft das jetzt nicht zu. Aber ein anderer sieht das vielleicht schon wieder anders. Bleibt zu hoffen das Updates diese beiden Probleme ( oben genannte Schwierigkeiten bei der Einrichtung unter Android) ausmerzen.

 

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Mein Fazit:

Ich finde sie trotz aller anfänglichen Einrichtungsschwierigkeiten echt toll. Den hat man diese überwunden dann hat man für kleines Geld eine echt tolle und zuverlässige IP- Kamera.

 

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Link zu TradingShenzhen

 

Für weitere Fragen stehe ich euch jederzeit zur Verfügung.

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Produktbilder, Produktvideo & Screenshots (wenn nicht anders angegeben) © TechExplorer.de – Pascal Schröder
Coverbild © TechExplorer.de – Pascal Schröder

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