Lenovo Z6 Pro – Testbericht Wie gut ist die Quad Kamera?

Lenovo, ein Hersteller der einem sicherlich wegen seiner ThinkPad Notebooks im Kopf hängen bleibt, will sich jetzt auch an der Smartphone Spitze positionieren. Ob Ihnen das mit dem kürzlich vorgestelltem Lenovo Z6 Pro gelingen wird? Das versuche ich in diesem Testbericht zu beantworten. Seid gespannt!

Ein paar Worte zum Test des Lenovo Z6 Pro

Das Lenovo Z6 Pro wurde mir vor circa 8 Wochen von Tradingshenzhen.com zugeschickt, damit ich dieses edle Smartphone für euch testen darf. Zur Verfügung gestellt wurde mir die Version mit 8GB RAM und 128GB internen Speicher. Die Farbe des Gerätes ist schwarz / rot.

Das Lenovo Z6 Pro habe ich in dem ersten Wochen als Daily Driver genutzt. Die letzten beiden Wochen nutzte ich es neben meinem Galaxy Note 9 als Zweitgerät. Bereitgestellt hat mir das Gerät natürlich wieder mein China Shop des Vertrauens, Tradingshenzhen.com.

Lenovo Z6 Pro – Unboxing, Hands-On und Google Play Installation

An anderer Stelle habe ich euch schon das Unboxing und Hands-On Video geteilt und eine Anleitung zur Google Play Store  Installation geliefert. Jetzt kommen wir zum schriftlichen Part. Das Lenovo Z6 Pro kommt in einem Karton der noch einmal von einem Pappschuber verpackt ist. Dieser Pappschuber hat eine schöne Struktur und Musterung, die an dunklen Marmor oder besser gesagt an dunklen Granit erinnert. Auf der Vorderseite steht in roter, glänzender Schrift LENOVO Z6 PRO und es wurde eine große 6 eingestanzt. auf der rechten Kartonseite in der oberen rechten Ecke hat man nochmals das Lenovo Logo, ebenso wie auf der Rückseite in der linken oberen Ecke. Unten auf der Rückseite findet man ein paar Informationen auf chinesisch.

Zieht man den Pappschuber ab, kommt der eigentliche Karton, bzw die eigentliche Verpackung des Lenovo Z6 Pro zum Vorschein. Wieder steht auf der Vorderseite steht in roter, glänzender Schrift LENOVO Z6 PRO und es wurde diesmal ein großes Z in einem matten schwarz aufgedruckt. Oben hat man dann eine zackige rote Wellenstruktur, ebenso auf der Unterseite. Nur ist die Struktur auf der Unterseite durch den IMEI Aufkleber verdeckt. Auf der Rückseite sind wie auf dem Pappschuber das Lenovo Logo oben links und unten Informationen auf chinesisch. Und schon kommen wir zu ersten Highlight. Um an das Lenovo Z6 Pro zu kommen, muss man an der rechten Seite des Kartons an einer Stoffschlaufe ziehen. Denn der Karton ist aufgebaut wie eine Schrankschublade.

Unboxing

Hat man die Schublade geöffnet, sieht man als erstes eine weitere kleine mattschwarze Pappverpackung mit der Aufschrift „Designed by Lenovo“. In diesem kleinen Karton findet man einen Quickstart-Guide, ein Warranty Heftchen (beide auf chinesisch), das SIM-Eject Tool, ein durchsichtiges TPU Case und eine Folie. Letztere ist echt beschissen. Das muss hier mal gesagt werden. Ich hatte sie aufgebracht, leider etwas schief, musste sie nochmal abziehen und dies alleine war schon eine Qual. Als hätte man sie mit Kleber am Display befestigt. Ein neues Aufbringen war nicht möglich.

Darunter befindet sich das Lenovo Z6 Pro und in zwei weiteren Papp Verpackungen das Ladekabel, der Ladestecker und ein USB Typ-C auf USB Adapter. Der Ladestecker ist ein chinesischer Stecker und hat zudem eine maximale Ausgangsleistung von 3A. Das Ladekabel ist genau 100 cm lang. Das war dann auch schon alles was man in der OVP des Lenovo Z6 Pro entdecken kann.

Hands-On

Das Lenovo Z6 Pro ist vom Design her wie fast jedes andere Gerät was es momentan auf dem Markt gibt. Also nichts wirklich besonderes. Es hat den Powerbutton und die Lautstärkewippe an der rechten Seite, wobei der Power Button in rot gehalten wurde. Ein netter kleiner farblicher Akzent. Das Display ist 6,39 Zoll groß und hat eine Tropfen Notch. Die Seitenränder sind 2mm dick, der untere Rand ist 4mm stark und der obere Rand 3mm stark. Der Hybrid-SIM Slot befindet sich auf der linken Seite des Smartphones. Diesmal aber nicht oben, sondern unten. In diesen kann man Wahlweise 2 SIM Karten oder eine SIM Karte und eine MicroSD Karte einlegen. Als ich das Lenovo Z6 Pro als Daily Driver nutzte, nutzte ich das Gerät mit zwei SIM Karten. Danach mit einer SIM und einer MicroSD Karte.

An der oberen Seite des Lenovo Z6 Pro findet man den 3,5mm Klinkenstecker Eingang, ein Unterstützungsmikrofon und der Umgebungslicht Sensor. An der unteren Seite befindet sich nur noch der USB Typ-C Eingang der zum Laden des Gerätes oder für OTG Funktionen genutzt werden kann. Rechts daneben ist der Lautsprecher und links daneben das Mikrofon. Die Rückseite ist noch ein kleines Highlight des Gerätes. Dort findet man nämlich gleich 4 Kameralinsen. Diese werden wie der Powerknopf von einem roten farblichen Akzent durchzogen. Zu einem weil alle Linsen einen roten Ring haben und zum anderen weil ein roter Balken von oben nach unten über das ganze Gerät auf Höhe der Linsen lang geht.

Zudem ist neben der Kamera noch ein kleiner Dual LED Blitz, sowie zwei Laser Fokus Sensoren. Auf dem roten Balken am unteren Rand ist zudem noch das Lenovo Logo abgezeichnet.

Vorbereitung zur Google Play Store Installation auf dem Lenovo Z6 Pro

Hier zitiere ich mich mal selber aus einem anderen Beitrag:

Als erstes müsst ihr, wenn nicht schon vorhanden, einen Lenovo Account für euch registrieren. Dies macht ihr am besten auf der Registrierungsseite von Lenovo.com. Habt ihr das erledigt, geht es auf dem Z6 Pro weiter. Auf dem Lenovo Z6 Pro geht ihr zuerst in die Settings -> ganz oben auf  Account & cloud service -> dann auf Lenovo Account und da meldet ihr euch mit dem zuvor erstellten Account an. Sollte es an dieser Stelle keine Möglichkeit geben sich einzuloggen, denn dieses Problem trat beim ersten mal auch bei mir auf, dann geht bei Account & cloud service einfach einfach auf other Account, dort auf Add account und sucht da Lenovo raus und meldet euch dort an.

Playstore Installation – jetzt gehts los

Nun habt ihr eigentlich schon fast alles erledigt. Als nächstes geht es in die App „App Center„. Wenn das App Center sich öffnet, seht ihr als erste einen Bildschirm auf dem ihr verleitet werden sollt euch andere Apps runterzuladen. NICHT den grünen Knopf drücken, außer ihr wollt diese Apps installieren. Drückt einfach rechts neben den grünen Knopf auf die graue Schrift und schon kommt ihr weiter.

Im App Center angekommen, geht ihr einfach auf die Suchleiste und gebt dort Google Play ein und drückt auf Enter oder suchen. Jetzt sollte an erster Stelle der Playstore (Google Play) stehen und an dritter Stelle die Google Play Services. Beides installieren. Und das war es dann auch schon. Euer Lenovo Z6 Pro besitzt jetzt den Google Playstore und ihr könnt ihn ganz normal verwenden.

Specs der Spitzenklasse – reichen diese für den Alltag aus?

Kommen wir als erstes zur Hardware des Lenovo Z6 Pro. Im Lenovo Z6 Pro werkelt ein Snapdragon 855 High-End Octa-Core Prozessor der mit bis zu 2.84 GHz pro Kern taktet. Unterstützt wird dieser von einer Adreno 640 Grafikeinheit. Beim Arbeitsspeicher und beim internen Speicher gibt es verschiedene Versionen.

  • 6GB RAM und 128GB ROM
  • 8GB RAM und 128GB ROM – diese Version habe ich zum Testen bekommen
  • 8GB RAM und 256GB ROM
  • 12GB RAM und 512GB ROM

Alle Komponenten zusammen bilden eine starke Einheit die das Lenovo Z6 Pro flüssig und weitesgehend ohne Ruckler durch den Tag bringen. Und das spiegelt sich natürlich auch zum Teil in den Benchmarktests wieder.

  • Antutu Benchmark: 361520 Punkte – Rangliste Platz 6
  • 3DMark: Sling Shot: 7817 Punkte / Sling Shot Extreme OpenGL ES 3.1: 5775 / Sling Shot Extreme Vulkan: 5020
  • Geekbench 4: Single-Core Score – 3488 Punkte / Multi-Core Score – 11078
  • PCMark: Work 2.0 Performance: 9118 Punkte

Und die Benchmark Ergebnisse spiegeln gleichzeitig das wieder, was ich auch im Alltag erlebt habe. Das Lenovo Z6 Pro ist eines der schnellsten Smartphones welches ich in den letzten zwei Jahren testen durfte. Wie auch bei meinen anderen Smartphones habe ich über 120 Apps installiert. Darunter Messenger wie WhatsApp und Telegram, Social Media Apps wie Facebook und Instagram und noch viel mehr. Doch ich konnte das Lenovo Z6 Pro einfach nicht in die Knie zwingen. An einem Tag hatte ich 40 Apps im Hintergund geöffnet und das Gerät lief immer noch flüssig.

Lenovo Z6 Pro – ein ausdauernder Akku für lange Laufzeiten

Natürlich braucht man für so viel Power auch einen ausdauernden Akku. Das Lenovo Z6 Pro wurde mit einem 4000 mAh starken Akku ausgestattet, der dank 27W Charging rasch wieder vollgeladen werden kann. Aber man brauch ihn meist eh nur einmal am Abend aufladen. In meiner Nutzungszeit reichte der Akku locker über den Tag. Die Display Helligkeit habe ich wie immer auf automatisch gestellt, alle Apps die mir Nachrichten liefern wurden auf Push gestellt, ebenso wie die 9 E-Mail Konten in meiner E-Mail App Nine. In dieser Konstellation hatte ich mitunter Akkulaufzeiten von 16 bis 19 Stunden und einer Display-On-Time von 6 bis 8 Stunden.

Dies zeigte isch auch im PCMark Work 2.0 Akkulaufzeit Test. In diesem Test werden verschiedene Situationen am Smartphone wiedergespiegelt, das Display ist dabei die ganze Zeit an und es wird auf Dauer die Akkulaufzeit gemessen. So hatte ich im Work 2.0 Battery Test eine Laufzeit von 13 Stunden und 20 Minuten. Beachtlich, da viele High-End Smartphones diese Zeiten nicht schaffen, trotz fast gleicher Hardware Komponenten.

Software und Sprache

Als Software ist auf dem Lenovo Z6 Pro Android 9 installiert. Seitdem ich das Gerät habe kam insgesamt ein Update, welches den Sicherheitspatch vom 1. Juni 2019 beinhaltete. Als Oberfläche kommt Lenovos hauseigene Android Oberfläche ZUI zum Einsatz. Diese habe ich aber gleich gegen den Nova Launcher ersetzt. Weil sie mir so nicht gefällt. Große Design Anpassungen sind nämlich mit der hauseigenen Oberfläche nicht möglich. Hier rate ich eigentlich jedem zu einem anderen Launcher mit dem man Anpassungen vornehmen kann. Die besten Launcher sind meiner Meinung nach derzeit der Nova Launcher und der Poco Launcher. Im Endeffekt ist es aber euch überlassen was für einen Launcher ihr nutzt.

Nova Launcher
Nova Launcher
Entwickler: TeslaCoil Software
Preis: Kostenlos

Es gibt aber auch etwas ich an der Software des Lenovo Z6 Pro echt gut finde. Der ZUI wurde nämlich ein eigener Screenrecorder beschert. In den Einstellungen unter General Settings -> Screen Recorder -> Resolution kann man sogar einstellen ob man in SD, HD oder Full HD Qualität aufnehmen möchte. Etwas womit man auch vorlieb nehmen muss ist, das man von Werk aus nur 4 Sprachen einstellen kann. 3 davon sind chinesisch und die letzte ist Englisch. Momentan gibt es keine globale Software Version für das Lenovo Z6 Pro. Wer dennoch auf die deutsche Sprache nicht verzichten kann, sollte sich mal die App Morelocale 2 anschauen. Damit kann man weitere Sprachen hinzufügen.

MoreLocale 2
MoreLocale 2
Preis: Kostenlos

Die ganze Anleitung wie ihr Morelocale 2 nutzt, findet ihr auf der Tutorial Seite von tradingshenzhen.com.

Gestochen scharfes Display mit toller Auflösung

Dem Lenovo Z6 Pro wurde ein großes und schönes 6.39 Zoll AMOLED FHD+ Display mit einer Waterdrop Notch und einem Screen-to-Body Verhältnis von 85,3 % spendiert. Die Auflösung beträgt 2340 x 1080 Pixel, welches einer Pixeldichte von 403 Pixel pro Zoll entspricht. Mehr braucht man auch nicht als Mensch. Die Helligkeit beträgt 760 LUX, was dazu führt das man auch bei direkter Sonneneinstrahlung alles erkennen kann. Die adaptive Helligkeitsregelung funktionierte bei mir immer ohne Probleme und stellte mein Display entsprechend der Umgebung richtig ein. Geschützt wird das Display des Lenovo Z6 Pro durch Corning Gorilla Glass. Die Blickwinkelstabilität ist dank AMOLED Display ebenfalls sehr gut.

Selbstverständlich wird vom Bildschirm des Lenovo Z6 Pro auch der aktuelle HDR10 Standard unterstützt. Entsprechende Inhalte kann man sich auf Youtube anschauen.

Die Farbdarstellung des Display ist, soweit nichts anderes eingestellt wurde, angenehm kräftig. Man hat satte Farben die nicht verfälscht aussehen. In Einstellungen -> Display -> Color hat man aber noch verschiedene Optionen um die Farbanpassung zu ändern. Unter anderem kann man dort das Farbbild auf warm, kalt oder Standard einstellen. In den Display Einstellungen findet man zudem noch einen Nachtmodus aka Blaulichtfilter und Eisntellungen für das Always-On-Display.

Sicherheit geht vor

Das Highlight des im Lenovo Z6 Pro verbauten Displays ist aber der Fingerabdruckscanner. Dieser funktioniert zwar nicht immer gleich beim ersten mal, aber wenn er entsperrt, dann ziemlich schnell. Neben diesen hat man natürlich noch die Möglichkeit das Smartphone per PIN oder Passwort zu entsperren. Selbst an Face Unlock wurde gedacht. Diese funktioniert auch sehr gut. Das einzige Problem das ich dabei sehe ist, das wenn man das Gerät mit seinem Gesicht entsperrt, der Sperrbildschirm nicht von alleine weg geht. Man muss diesen danach wegwischen. Das nervt manchmal.

Multimedia und Gaming

Kommen wir jetzt zu einem Thema, was für mich immer wichtig ist. Multimedia. Gut, Multimedia auf Smartphones ist nicht zu vergleichen mit einem Heimkino System, aber wenn ich im Bett liege, mir noch ein paar YouTube Videos anschauen will oder eine Serie auf anderen Streaming Plattformen, dann möchte ich einen ordentlichen Ton und ordentliches Bild haben.

Eins vorweg: Netflix und Amazaon Prime Video in HD geht nicht, da vom Lenovo Z6 Pro nur Widevine L3 unterstützt wird. Für mich ist dies aber nicht sonderlich schlimm, da das Bild für meine Augen dennoch gestochen scharf war. Egal ob ich mir etwas auf den unzähligen Streaming Plattformen angeschaut habe, oder ob ich mir irgendwas von meiner MicroSD Karte angeschaut habe. Was mich jedoch extrem gestört hat, ist der Mono Lautsprecher. Der Sound der dort raus kommt ist meiner Meinung nach unterirdisch. Wenn man ihn zu laut stellt, ist er sogar ein wenig blechern. Für den Preis für mich ein No-Go. Wer besseren Sound haben möchte, sollte hier zu einer Box, einem Headset oder einem anderen Smartphone greifen.

Beim Zocken hat mich das Lenovo Z6 Pro echt überzeugt. Aber das sollte nicht verwunderlich sein bei den Spezifikationen die das Gerät hat. Ausnahmslos alle Spiele liefen bei mir in höchster Auflösung ohne große Ruckler. Wenn mal Ruckler da waren, dann war das der Internetverbindung geschuldet. Auch mein Long-time Lieblingsspiel PUBG Mobile lief auf dem Lenovo Z6 Pro ohne Probleme. Aber schaut selber.

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Quad Kamera für gute Bilder?

Wie weiter oben schon erwähnt kommt das Lenovo Z6 Pro mit 4 Kameralinsen auf der Rückseite, die wie folgt aufgebaut sind:

  • 16 Megapixel Super Weitwinkel f/2.2 Blende
  • 48 Megapixel f/1.8 Blende
  • 8 Megapixel Telephoto f/2.4 Blende
  • 2 Megapixel Super Videokamera f/1.8 Blende

An sich macht die Kamera gute Fotos und gerade im Makro Modus hat mich die Kamera echt überzeugt, aber so wie das Licht ein bisschen dunkler wird, schwächelt die Kamera. Aber auch bei gutem Licht hatte ich manchmal das Gefühl das die Bilder leicht unscharf sind. Bemerkbar macht sich das, wenn man in Bilder rein zoomt. Hier habe ich mal ein paar Fotos für euch.

Auch die Videos sind in Ordnung, könnten jedoch auch besser sein. Ein Beispielvideo von mir welches ich mit dem Lenovo Z6 Pro aufgenommen habe ist das Unboxing und Hands-On Video des Sainsonic Evopix EP 15T portable Displays.

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Das Lenovo Z6 Pro hat kommt ebenso mit einer 32MP Frontkamera mit f/2.0 Blende. Die damit geschossenen Bilder sind gut, könnten aber meiner Meinung nach besser sein.

Konnektivität und Sensorik

Die wichtigsten Dinge vorweg. Das Lenovo Z6 Pro hat kein Wireless Charging, dafür aber das so geliebte Band 20. So können alle deutsche LTE Frequenzen genutzt werden. Aber auch WCDMA 850/1900/2100MHz Frequenzen und GSM 850/900/1800/1900MHz Frequenzen funktionieren ohne Probleme. So kann man wahlweise, wenn verfügbar, GPRS, EDGE, HSPA+(42Mbps), LTE und LTE+ mit dem Lenovo Z6 Pro nutzen. Ich hatte während meines Tests eigentlich überall Empfang mit Vodafone und T-Mobile. Mit T-Mobile sogar in Tunneln und an Orten wo ich mit keinem anderen Netz Empfang habe. Bluetooth in der Version 5.0 funktionierte in jeder Situation und mit jedem Gerät was ich über Bluetooth verbunden habe.

A-GPS, GLONASS und BDS gibt es ebenso, wie Wi-Fi 802.11 b/g/n/ac mit 2.4 Ghz und 5 Ghz und 2×2 Wifi. Probleme hatte ich mit diesen Verbindungen nicht. Das GPS brachte mich zielsicher, mit Hilfe von G-Maps, über 600km weit, als ich von NRW nach Sachsen-Anhalt gefahren bin. Und das sogar schneller als wie es unser richtiges Navi gemacht hätte.

Als weitere Sensoren kommen im Lenovo Z6 Pro ein Umgebungslichtsensor, ein digitaler Kompass, ein Gravitationssensor, ein Näherungssensor und ein Gyroskop zum Einsatz. Die Kompass App habe ich auch hier getestet und mit einem normalen analogen Kompass gegen getestet. Der Umgebungslichtsensor läuft auch ganz passabel. Die Helligkeit wird manchmal gut und manchmal nicht so gut damit geregelt. Einen NFC Sensor gibt es leider nicht.

Fazit zum Lenovo Z6 Pro

Das Lenovo Z6 Pro ist wahrlich ein schönes Gerät, welches aber schnell Kratzer und Fingerabdrücke zum Vorschein bringt. Dennoch ist es technisch, bis auf die Kamera und Ton mit High-End Komponenten ausgestattet, was man auch im Alltag merkt. Die Kamera könnte ebenso wie die Tonausgabe stark verbessert werden. Ein bisschen doof finde ich, das man sich bei Lenovo registrieren muss, um den Play Store und die G-Apps installieren zu können. Mir würde es gefallen, wenn man diese auch auf den asiatischen Geräten gleich vorinstalliert hätte. Ebenso hätte ich mir gewünscht, das man ohne Umwege die deutsche oder auch andere EU Sprachen auswählen könnte.

Wer ein Gerät zum Zocken und zum Arbeiten sucht, dem kann ich das Lenovo Z6 Pro schon ein bisschen empfehlen, auch wenn es vielleicht für den gleichen Preis gleichwertige Geräte gibt. Bestes Beispiel ist das Pocophone F1, welches ich auch schon in einem Beitrag vorgestellt habe.

Verfügbarkeit

Das Lenovo Z6 Pro gibt es in verschiedenen Farben und mit verschiedenen Spezifikationen, Bei Tradingshenzhen.com sind folgende Modelle verfügbar:

Ich glaube da ist für jeden eine Version dabei. 😉

Für weitere Fragen zum Lenovo Z6 Pro stehe ich euch jederzeit zur Verfügung.

Produktbilder, Produktvideos & Screenshots (wenn nicht anders angegeben) © techexplorer.de – Daniel Behrendt
Coverbild © techexplorer.de – Daniel Behrendt
Weitere Bilder und Infos © techexplorer.de – Daniel Behrendt

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