Jabra Sport Pulse Special Edition im Test Wireless Bluetooth Headset der Extraklasse

Seit fast 3 Wochen hab ich nun das Jabra Sport Pulse Special Edition Bluetooth Headset im Test und hier möchte ich meine Erfahrungen mit diesem doch recht coolem Gadget mit euch teilen.

Mein eigenes Fitness-Level

Bevor es mit dem eigentlichen Testbericht los geht, muss ich euch erstmal was über mein eigenes Fitness-Level erzählen. Ich bin jetzt 34 Jahre alt und die letzten 5 Jahre habe ich mich, auch zum Großteil durch eine Krankheit bedingt, so gut wie gar nicht sportlich betätigt. Gut, das ist gelogen, ich war ein ganzes Jahr im Fitnessstudio, aber da ich da kaum einen persönlichen Ansprechpartner hatte, brachte mir dies nicht sehr viel. Also blieb es bei dem Jahr und auch bei meinem Gewicht. Anfang diesen Jahres stellte ich mich dann mal wieder auf die Waage und musste feststellen das ich mittlerweile 142kg gewogen habe. SCHANDE AUF MEIN HAUPT! Nach ein paar ärztlichen Tests stand auch fest, was ich eh schon wusste: ICH BIN ZU DICK!

Also musste ich handeln. Das erste was ich nach meiner Zeh OP machte war, mir mein erstes Fitness Gadget zu kaufen. Es wurde eine Fitbit Blaze, da diese auch eine Pulsmessung hat. Das war für mich wichtig, da mein Arzt mir riet meinen Puls immer mal im Auge zu behalten, gerade wenn ich jetzt anfangen will ein bisschen Sport zu machen. Denn genau das ist es was ich machen will. Sport treiben um abzunehmen und mein VO2 Max Level wieder zu erhöhen. Denn wie man sich denken kann, hat auch dieser sehr darunter gelitten. Mit Schwimmen fing ich an und nun lauf ich auch ein paar mal pro Woche. Zwar noch langsam, da ich mich langsam steigern soll, aber ich mach was dafür, das die Pfunde wieder purzeln. Schließlich haben wir alle nur ein Leben und einen Körper.

Reicht ein Gadget?

Da ich aber jemand bin, der nicht gerne nur auf ein Gerät vertraut, musste noch ein anderes her. Mitunter hatte ich andere Fitnessuhren und Fitnessarmbänder getestet, zuletzt die Huawei Fit (Der Test dazu kommt später, aber in diesem Test werde ich auch schon etwas dazu schreiben). Nun bin ich durch dummen Zufall auch auf das Jabra Sport Pulse Headset gestoßen, das erste Headset seiner Art mit Pulsmessung, was 2015 auf den deutschen Markt kam. 150€ waren zu der Zeit aber für mich nicht gerade günstig für ein Bluetooth Headset. Also schrieb ich Jabra an ob sie nicht eins zum Testen für mich da haben und nun hab ich es seit knapp über 3 Wochen fast täglich im Einsatz. Mittlerweile hab ich auch ein paar Kilo runter, was nun aber nicht nur am Jabra Sport Pulse liegt. 🙂

In den letzten zwei Wochen hatte ich ganze 3 Geräte gleichzeitig im Einsatz und werde in diesem Beitrag auch immer mal wieder auf die anderen Geräte eingehen. Das waren die Fitbit Blaze am linken Arm, die Huawei Fit am rechten Arm und dann natürlich das Jabra Sport Pulse Wireless Headset in der Special Edition.

Jabra Sport Pulse Unboxing

Ich hab zwar schon ein Unboxing Video über das Jabra Sport Pulse Headset gemacht, welches ihr auch weiter unten finden könnt, aber es gibt nun mal Menschen die lieber lesen als Videos zu schauen. Daher schreibe ich das Unboxing hier noch einmal nieder.

Als das Paket bei mir ankam war ich echt überrascht, das in einen so kleinem Karton Platz für so viel Zeug ist. Der Karton selber war vorne mit einer jungen Dame bedruckt, die das Jabra Sport Pulse Headset in den Ohren hat. Ebenfalls sieht man auch erste Anzeichen davon, das dass Jabra Sport Pulse über aktive Pulsmessung verfügt. An den Seiten des Karton sieht man noch Werbung für die hauseigene Jabra Sport Life App und Werbung dafür, das Jabra exklusiver Audio Partner der ITU World Triathlon Series ist, welche zum Beispiel auch bei uns in Hamburg mit dem Hamburg Wasser World Triathlon halt macht.

Hinten hat man dann ein paar Informationen zu dem Headset selbst. Unter anderem das ein In-Ear Heart rate Monitor an Bord ist oder das es dank der Jabra Sport Life App auch über die VO2 Max infromiert werden kann. Weiter unten findet man noch ein paar Informationen darüber mit welchen Apps das Jabra Sport Pulse kompatibel ist. Unter anderem sind das Strava, MapMyFitness, Runtastic und mehr.

Der Inhalt

Zu öffnen geht die Box an der rechten Seite, da dort eine Lasche durch Magneten an der Box gehalten wird. Einmal geöffnet findet man als erste weitere Informationen auf der Innenseite des Deckels vor und neben dem Deckel dann auch das Jabra Sport Pulse Headset, welches in einem Plastik Inlay eingefasst ist und zudem noch von einem klaren Deckel geschützt wird, der nicht ganz abgenommen, sondern nur aufgeklappt werden kann. Wenn man dieses aufklappt, kann man das Inlay mit dem Headset rausnehmen und findet darunter allerlei Zubehör, welches ich euch hier mal aufliste:

  • 6 Secure Wings paarweise in 4 verschiedenen Größen – S ohne Flügel, M+ und L mit Flügel. Ein zusätzliches Paar in Größe M mit Flügel ist schon am Headset integriert.
  • 12 EarGels (Noppen) wovon 6 Stück paarweise in den Größen S, M, L in hellem Silikon mit gelbem Loch und 6 Stück paarweise, ebenfalls in den Größen S, M, L als Comply™ Foam Tips (eine Art Schaumstoff, der mit Oropax zu vergleichen ist) in anthrazit beiliegen
  • 4 Fit Clips um das Kabel enger zu machen (2 gelbe, zwei Schwarze)
  • ein USB Kabel (USB auf Mikro USB) zum laden des Jabra Sport Pulse
  • eine kleine schwarze Tasche in der man das Headset verstauen kann
  • ein schwarzer Umschlag der allerlei Papiere beinhaltet. Unter anderem Sicherheitsinformationen, ein Kärtchen mit QR Code für den Download der Jabra Sport Life App und natürlich der Quickstart Guide

Das Headset

Nach dem doch sehr umfangreichem Zubehör, kommen wir jetzt auch mal zum Headset selber. Das Headset musste mit ein bisschen Zugkraft aus seiner Halterung entfernt werden. Es kommt in einem schlichten schwarz daher und auf einigen Stellen findet man das gelbe Jabra Logo.

Das Headset wirkte Anfangs ein bisschen klobig, aber im Ohr ist es definitiv nicht so. An beiden Ohrhörern befand sich, wie weiter oben schon geschrieben, jeweils ein EarWing der Größe M. Unter den Knuppeln der EarWings befindet sich am rechten Ohrhöhrer der Mikro USB Eingang, zum Aufladen des Headsets und am linken Ohrhörer der HR Messer. Am linken Ohrhörer befindet sich zudem der Knopf womit man die Jabra Sport Life App starten kann und verschiedene Aktionen damit ausführen kann. Die Ohrhörer sind verbunden durch ein circa 60cm langes Kabel. An diesem befindet sich unweit des rechten Hörers noch ein Mikrofon und welches auf der anderen Seite noch einen Power und zwei Lautstärkeknöpfe hat.

Für wem das alles zu viel zum Lesen ist, der kann sich gerne hier nochmal das Unboxing anschauen:

Jabra Sport Pulse – Technische Daten

Da das Jabra Sport Pulse Headset ja ein technisches Gerät ist, hat es natürlich auch technische Daten und diese dürfen in einem guten Test wahrlich nicht fehlen.

Jabra Sport Pulse technische Daten

Headset TypBluetooth in-ear stereo headphones
Lärmminderung / Noise ReductionPassive Noise Reduction: 15 dB
Bluetooth compliance / Bluetooth TechnikBluetooth Version 4.0
Unterstützte Bluetooth ProfileHeadset profi le v1.2 , hands free profi le v1.6, A2DP v1.2, AVRCP v1.4
Empfangsradiusbis zu 10 Meter
Telefonie und Musikzeitbis zu 5 Stunden
Lautsprecher Größe6 mm dynamic speaker
Lautsprecherempfindlichkeit94 dB SPL at 1 mW /1 kHz
Lautsprecher Impedanz 16 Ώ (Ohm)
Kabellänge60 cm (23.6 in) / USB data cable: 31 cm (12.2 in)
Gewicht16g
Mikrofon TypMEMS microphone solution
Mikrofonempfindlichkeit14 dB +/- 3 dB (SWR)

Die kompletten technischen Daten kann man HIER als PDF runterladen.

Jabra Sport Pulse einrichten

Die Einrichtung des Jabra Sport Pulse ist eigentlich sehr einfach. Als erstes muss man natürlich das Headset in den Suchmodus schalten. Dies macht man, indem man circa 5 Sekunden den Powerknopf drückt. Das es im Suchmodus ist, erkennt man daran, wenn am rechten Hörer das blaue LED Lämpchen blinkt. Alternativ kann man sich die Ohrhörer dabei in die Ohren stecken und eine nette Stimme sagt an, wenn das Headset bereit zum Verbinden ist. Jetzt muss man nur noch am eigenen Smartphone das Bluetooth einschalten und dort nach dem Jabra Sport Puls suchen. Wurde dieses gefunden, wählt man es nur noch an und wartet bis es sich verbunden hat.

Und dann geht es auch schon los. Als erstes muss man zwei Apps runterladen. Einmal brauch man die Jabra Sport Life App, die es im Google Playstore und in iTunes gibt. Für Android muss man noch einmal die Jabra Service App runterladen.

Jabra Sport Life
Jabra Sport Life
Entwickler: Jabra by GN Netcom
Preis: Kostenlos
Jabra Service
Jabra Service
Entwickler: Jabra by GN Netcom
Preis: Kostenlos
Jabra Sport Life
Jabra Sport Life
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Hat man die Apps runtergeladen und installiert, geht die Einrichtung in der App weiter. Das funktioniert wunderbar, da man in der Jabra Sport Life App eine Schritt für Schritt Anleitung geliefert bekommt. Ebenso bekommt man klar verständliche Anweisungen direkt über die Ohrhörer.

Falls das Headset den Puls nicht bestimmen kann, muss man die EarWings und EarGels so austauschen das der Puls erkannt werden kann. Am Ende der Einrichtung kommen wir dann auch schon zum sportlichen Teil. Hier muss man jetzt nämlich einmal 15 Sekunden still stehen bleiben und dann nochmal 15 Sekunden auf der Stelle laufen oder hüpfen. Somit wird getestet ob der Sensor den Puls richtig abliest. Dieser wird dann direkt an der Ohrmuschel gemessen.

Nach dem Einrichten

Wenn man das Headset und die App konfiguriert hat, bekommt man noch die umfangreichen Funktionen der App erklärt.

Hier mal die Funktionen auf einem Blick:

  • Stets auf dem neuesten Stand!
    Mit genauesten Fitness-Algorithmen berechnet Jabra Sport Life anhand von verschiedenen Tests Ihren Fitness-Level. Legen Sie Ihre Ziele fest und verfolgen Sie Ihre Fortschritte. Eine umfassende Trainingsübersicht mit Leistungsprotokoll steht Ihnen sofort griffbereit zur Verfügung.
  • In-Ear-Sprachcoaching
    Das In-Ear-Sprachcoaching in Echtzeit hält Sie stets über Ihre Trainingsfortschritte auf dem Laufenden. Stellen Sie das automatische Voice-Coaching auf ein bestimmtes Intervall ein oder lassen Sie sich mit der Sporttaste der Jabra Sports-Kopfhörer jederzeit Auskunft über die Werte geben.
  • Umfangreiche Trainingsüberwachung
    Mit Jabra Sport Life können Sie schnell und einfach eine Vielzahl von Trainingsübungen, von Lauf- bis Cross-Training erstellen.
  • eine erweiterte Trainingsüberwachung von Tempo, Distanz, Schrittzahl, Trittfrequenz und Kalorienverbrauch. Präzises, für Cross-Training optimiertes In-Ear-Sprachcoaching hält Sie auf Kurs.
  • Alle Trainingsinformationen auf einem Blick
  • Erstellen von Cross-Training-Circuits aus einer Vielzahl von zeit- oder wiederholungsbasierten Übungen
  • Puls Anzeige, GPS-Anzeige und Akkuanzeige auf einem Blick immer auf dem Homescreen

Die App ist auf jeden Fall sehr einfach strukturiert und ebenso einfach zu bedienen. Mit kurzen Klicks kommt man auf jeden Punkt den man erreichen will. Und das beste ist, zu den kostenlosen Trainingseinheiten gibt es auch kostenlose Trainingsvideos zu den Übungen. Bei Fitbit muss ich zum Beispiel dafür zahlen und eine extra App runterladen.

Eine sehr gute Funktion die ich nicht unerwähnt lassen möchte, ist die Funktion das Headset zu suchen, falls man es mal verlegt hat oder es verloren hat. Dies funktioniert aber nur wenn das Headset angeschaltet ist. Man kann dann auf einer kleinen Karte in der App sehen, wo ungefähr das Headset sich befindet. Wenn es an diesem Ort ruhig ist, kann man auch noch einen Signalton anschalten, der dem einer Hundepfeife ähnelt, nur das der Ton immer wieder von tief nach hoch geht. Definitiv eine gute Funktion.

Die Pulsmessung

Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte für ein Sport Gadget. Der Pulsmessung. Auch Heart Rate Monitoring genannt. Da ich in den letzten 2 Wochen ganze 3 Gadgets mit HR Messung genutzt habe und das zum Teil gleichzeitig, kann ich definitiv sagen das die HR Messung fast immer mit der HR Messung meiner Fitbit Blaze übereinstimmte. Nur die Huawei Fit Messung hat oft  von den beiden sehr abgewichen. Ab und an hab ich meinen Puls auch mal manuell an einen meiner beiden Arme gemessen. Auch hier war der Vergleich mit der Fitbit Blaze und dem Jabra Sport Puls fast immer gleich.

Ich muss aber dennoch erwähnen, das die Fitbit hier öfter das angezeigt hat, was ich auch manuell messen konnte. Ich weiß jetzt aber nicht ob es daran lag, das ich die Fitbit am Arm getragen habe und das Headset halt im Ohr. Vielleicht ist da die Messung nicht so genau wie am Arm. Trotzdem funktionierte das Jabra Sport Pulse hier sehr zuverlässig, was man von der Huawei Fit leider nicht behaupten kann.

VO2 Max Bestimmung

Eine weitere Besonderheit des Jabra Sport Pulse ist die VO2 Max Bestimmung. Ich zitiere hier einfach mal aus Wikipedia:

„Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max, auch maximale Sauerstoffkapazität) gibt an, wie viele Milliliter Sauerstoff der Körper im Zustand der Ausbelastung maximal pro Minute verwerten kann. Die Angabe erfolgt in Milliliter Sauerstoff pro Minute (ml O2/min). Die VO2max kann als Kriterium für die Bewertung der Ausdauerleistungsfähigkeit eines Menschen herangezogen werden, stellt allerdings nur die obere Grenze für die Ausdauerleistung dar (vgl. unten, Abschnitt „Trainingszustand und VO2max“) und wird daher auch als das „Bruttokriterium“ der Ausdauerleistungsfähigkeit bezeichnet.

Der absolute VO2max (ml/min) berücksichtigt die Körpermasse nicht. Folglich weisen große und schwere Menschen in der Regel höhere Werte auf als kleine und leichte. Oft wird daher die auf eine standardisierte Körpermasse von einem Kilogramm bezogene relative maximale Sauerstoffaufnahme verwendet (Angabe in (ml O2/min)/kg), da ihre Aussagekraft bezüglich der Bewertung der Ausdauerleistungsfähigkeit für Sportarten, bei denen das Eigengewicht und/oder das Volumen des Körpers eine Rolle spielen (Laufen, Radfahren, Skilanglauf), höher ist. Die entsprechenden Werte sind so von Individuum zu Individuum besser vergleichbar.“

Um die maximale Sauerstoffaufnahme und damit auch das eigene Fitness-Level zu berechnen, muss man in der Jabra Sport Life App den Vo2max-Test starten. Wenn man diesen gestartet hat, heißt es laufen. Und zwar wird das Fitness-Level bestimmt, indem man kontinuierlich mindestens 15 Minuten mit einer maximalen Herzfrequenz von 70% – 100% läuft. Genaueste Ergebnisse erzielt man dabei, wenn man mit stabilem Tempo auf einer ebenen, festen Oberfläche läuft. Dies muss meist noch zwei bis drei mal wiederholt werden, damit die Messung genau ist.

Bei meiner Fitbit Blaze wird dies ein bisschen anders gemessen. Dort heißt die Funktion zwar Cardiofitness, macht aber genau das gleiche wie der VO2max Test. Hier wird der Wert so geschätzt, indem meine Ruheherzfrequenz, Alter, Gewicht und andere relevante Daten ermittelt werden. Um hier eine präzisere Einschätzung meines Scores zu erhalten, ist es zudem besser wenn ich in meinem Fitbit Profil mein genaues Gewicht angebe und die Blaze auch beim Schlafen trage.

Die Anzeigen bei der Jabra Sport Life App und der Fitbit App sind hier fast gleich. Lediglich die Fitbit App ist hier ein bisschen bunter gestaltet.

Telefonie und Musik

Jetzt kommen wir zum zweiten wichtigen Punkt eines Headsets. Das Jabra Sport Pulse hat einen sehr klaren Sound, der weder zu viel, noch zu wenig Bass hat. Die Höhen und Tiefen sind hier meiner Meinung nach perfekt abgestimmt. Und dabei ist es egal, ob man nur Musik hört oder eben telefoniert. Die Lautstärke ist recht ordentlich und wenn man die Comply™ Foam Tips drauf hat hört man absolut nichts von der Umgebung. Im Fitnessstudio vielleicht hilfreich, aber nicht wenn man auf der Straße joggen geht.

Zudem muss ich ehrlich zugeben, das die Comply™ Foam Tips nicht wirklich gut sind und der Schaumstoff sich nach zwei mal Tragen schon ein bisschen von dem kleinen Röhrchen gelöst hat. Da empfehle ich eher die Silikon Noppen. In absehbarer Zeit mach ich auch mal ein keines Video, wie man Headsets mit Silikon Noppen so aufpimpen kann, das es sich so anhört als hätte man Comply™ Foam Tips draufgezogen. 😉

Wie dem auch sei. Selbst beim Telefonieren hatte ich immer einen klaren Klang und konnte mein Gegenüber immer recht gut verstehen. Ein paar mal wurde ich aber darauf hingewiesen das man mich nicht wirklich gut versteht oder verstanden hat. Ich weiß jetzt nicht ob es am Netz lag, oder am Mikrofon, weil es zu weit hinten hing. Eventuell kann es aber auch an der Bluetooth Verbindung gelegen haben.

Die Sportanweisungen der netten Stimme störten mich weder beim Telefonieren, noch beim Musik hören. Aber diese kommen eh nur, wenn man die Jabra Sport Life App aktiviert hat. Man kann aber auch direkt in der App wählen zu was man benachrichtigt werden möchte und zu was eben nicht. Auch die Lautstärke der Stimme kann man hier einstellen.

Die Knöpfe am Mikrofon funktionieren super und haben hier einen guten Druckpunkt. Das einzige was ich noch nicht hinbekommen habe, egal welchen Player ich benutzte, das man einen Track vor oder einen Track zurückgehen kann, indem man eine Tastenkombination auf den Lautstärke Tasten tätigt.

Konnektivität

Kommen wir zu dem Punkt wo ich ein bisschen gespalten bin, beziehungsweise wo das Jabra Sport Pulse manchmal nicht weiß was es will. Es gibt Tage, da hab ich absolut keine Verbindungsabbrüche wenn ich mein BlackBerry KEYone oder mein Huawei Mate 9 mit dem Headset verbunden habe. Egal ob die Geräte in der Hosentasche sind oder nicht. Und dann gibt es wiederum Tage , wo andauernd oder ständig kurze Stocker drin sind.

Aber egal wo ich mein Smartphone in unserer 65qm² liegen habe, ich kann es dort liegen lassen und egal in welchen anderen Raum ich mit dem Headset zu dieser Zeit bin, ich hatte bis jetzt nie Verbindungsabbrüche. Das finde ich echt TOP!

Ansonsten kann man das Jabra Sport Pulse mit insgesamt acht Geräten gleichzeitig nutzen. Das funktioniert soweit auch ganz gut, so lange man nicht mit mehreren Geräten gleichzeitig Musik hören oder telefonieren will.

Tragekomfort

Dazu kann ich nicht viel sagen außer, das es wirklich perfekt im Ohr sitzt wenn man die richtigen EarWings und EarGels gefunden hat. Es rutscht und wackelt absolut nichts. Es ist auch noch kein einziges mal raus gefallen. Selbst bei starkem Regen und dabei schnellerem Laufen hielt es problemlos in meinen Ohren fest. Und auch das anfängliche klobige Aussehen ist beim tragen im Ohr verschwunden. Ich finde es hat da die perfekte Größe.

Akku

Jabra gibt auf deren Seite an, das der Akku maximal 5 Stunden hält. Das ist für ein Bluetooth Headset doch ziemlich kurz bemessen. Man muss aber auch bedenken das hier ein bisschen mehr Technik drin steckt als in anderen 08/15 Bluetooth Headsets. Trotzdem kann ich hier sagen, auch wenn die Anzeige in der App selber nicht die gleiche Werte hat die ich erfahren habe, dass der Akku bei mir immer länger hält als Stunden und das obwohl ich das Headset IMMER auch als Sport Gadget nutze während ich Musik höre. Und wenn es nur zum Puls messen ist.

Fazit

Das Jabra Sport Pulse Headset ist nicht nur für sportbegeisterte Menschen das richtige Gadget. Auch Musikliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Ihr bekommt hier ein sehr gutes, solide verarbeitetes Bluetooth Sport Headset, welches sogar euren Puls messen kann. Der Ton ist immer auf einem äußerst gutem Niveau und abgesehen von den kleinen Stotterern die ich ab und zu mal hatte, ist es bis jetzt das beste Bluetooth Headset was ich je hatte. Und ich hatte schon einige. Ich kann das Headset auf jeden Fall jedem empfehlen, der Sport und Musik gerne verbindet. Die Special Edition kostet auf Amazon immer noch rund 160€. Wem das zu teuer ist, der kann hier auch auf die normale Edition kaufen, denn diese ist auf Amazon schon für unter 100€ zu bekommen.

Ich werde das Headset natürlich auch weiterhin nutzen, da ich auch weiterhin Sport treiben will und von meinem derzeitigem Gewicht von 137kg noch einiges verlieren will und auch wieder körperlich fitter werden möchte. Ich werde also immer mal wieder über das Jabra Sport Pulse berichten. Vor allem wie es sich auf meinem weiteren Abnehm Weg schlägt. Ich werde natürlich auch in nächster Zeit noch andere Fitness Gadgets testen und auch in diesen Testberichten immer mal wieder mit dem Sport Pulse vergleichen. Als nächstes kommt die Huawei Watch 2 dran. Also seid gespannt!

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