Anker SoundBuds Sport Bluetooth Headset Test Alles nur Schall und Rau(s)ch?

Es war kurz vor Weihnachten, da dachte ich mir, ich könnte mal ein neues Headset gebrauchen. Denn obwohl ich ein gut funktionierendes Amazon Premium Headset nutze, wollte ich mal was anderes. Wer kennt es nicht, das Kabel ist zu kurz, oder wie in meinem Falle zu lang und man bleibt dadurch überall hängen. Es sollte was kabelloses her.

Anker SoundBuds Sport Bluetooth Headset Test

Nach langem Suchen und Befragen von Technik interessierten Freunden, hab ich mich breitschlagen lassen und mich mal ein bisschen bei Anker geschaut. Dort bin ich auf das Anker SoundBuds Sport Bluetooth Headset gestoßen.

Da sich die ersten Tests und auch die Rezensionen der Käufer auf Amazon und auch auf Anker.com sehr gut gelesen haben, lies ich es mir dann vom meiner Mitbewohnerin zu Weihnachten schenken.

Unboxing – Verpackung:

Viel findet man nicht über das Headset, aber hier ein paar Daten die den einen oder anderen interessieren könnten:

MarkeAnker
Gewicht14g
Abmessungen3,1 x 1,7 x 2,5 cm
ModellnummerAK-A3233011
FarbeSchwarz
Bluetooth4.0
WasserfestSpritzwasserfest nach IPX4-Zertifizierung

Nun war es soweit. Es war Weihnachten und ich durfte meine SoundBuds endlich entgegen nehmen. Ich freute mich schon sehr und war angenehm überrascht, das dass Headset in einen normalen Pappschuber von Amazon passte.

Die Verpackung des Headsets ist sehr klein gehalten. Das finde ich im Bezug auf Umweltschutz auf jeden Fall sehr gut. Weiter ist die Verpackung sehr minimalistisch in weiß und blau gehalten. Vorne prankt das Anker Logo und darunter der Name des Headsets. Auf der Rückseite der Verpackung findet man neben etlichen Zeichen (zum Beispiel dem CE und dem BT Zeichen) und der Artikelnummer auch noch ein kleines bisschen Werbung von Anker.

An der unteren Lasche findet man nur noch den Text: „We hope never have the need, but if you do, our Service is friendly and hassle-free.“ Darunter sind nur noch die Kontaktdaten.

Auf gut deutsch, Anker hofft das man ihn nie brauch, aber falls doch kann man sich an ihren Service wenden, denn dieser ist freundlich und problemlos.

Unboxing – das Auspacken:

Auch hier war ich sehr überrascht darüber, wie so viel Zeug in so eine kleine Packung passte. Als ich die Verpackung öffnete, sah ich aber auf der kleinen Lasche erstmal zwei Logos. Eins für „Eco-friendly Packaging“, was darauf hinweist das hier ökonomisch gut verpackt wurde und das kann ich nur bezeugen. Das andere Logo steht für frustationsfreies Auspacken. Meine Packung ist zwar eingerissen, aber dennoch ging sie gut zu öffnen.

In der Verpackung selber fand ich dann (jeweils 1 Stück wenn nicht anders angegeben):

  • Anker SoundBuds BT Headset
  • Micro-USB-Ladekabel
  • 3 Paar Ohrstöpsel in S/M/L
  • 3 Paar In-Ear Hooks in S/M/L
  • ein Paar Ohrbügel (nicht in der Beschreibung aufgelistet)
  • FitClip (zum Anpassen des Kabels beim Tragen)
  • Reisetäschen
  • Welcome Guide
  • Garantiekärtchen

Das Zubehör:

Bevor wir uns dem Headset widmen, hier ein paar Worte zum Zubehör. Neben dem Welcome Guide, der in mehreren Sprachen verfasst ist, gibt es noch ein kleines Kärtchen was ein bisschen witzig aufgebaut ist.

Auf der einen Seite steht was man machen kann, wen man nicht happy ist mit dem Headset. Nämlich den Support kontaktieren. Dafür hat man mehrere Möglichkeiten. Entweder per Telefon (hier sind die Nummern für Deutschland, für die United States und ich denke die anderen beiden Nummern sind für Japan und China), per E-Mail oder per Website.

Auf der anderen Seite der Karte steht was du machen kannst, wenn du mit deinem Headset zufrieden bist. Dann kannst (sollst?) du dich nämlich mit den Anker Social Network Seiten verbinden, deinen Freunden von Anker oder deinen Erfahrungen mit Anker erzählen und deine Erfahrungen mit Anker im Internet teilen.

Das restliche Zubehör ist sehr gut verarbeitet. Es wirkt auf keinen irgendwie billig, auch wenn es alles aus Plastik und Silikon besteht. Es sind absolut keine Fabrikationsfehler vorhanden und das Zubehör lässt sich ohne große Probleme am Headset wechseln. Selbst der FitClip zur Justierung des Kabels geht problemlos zu entfernen und ebenso wieder problemlos anzubringen.

Das Headset – Aufbau:

Das Headset selber ist sehr gut verarbeitet. Man hat hier keine scharfen Kanten oder Ecken, keine Fabrikationsfehler und auch so ist das Design sehr schick. Im Auslieferungszustand waren bei mir die Noppen und In-Ear Hooks in der Größe M angebracht. Für meine Ohren ist diese Größe perfekt gewählt.

Am rechten Ohrteil befindet sich auf der Vorderseite der Powerknopf des Headsets und direkt am Headset dran befindet sich auch ein kleines Lämpchen, das den Status des Headsets anzeigt. Am linken Ohrteil findet man hinten den Micro-USB Eingang zum Laden des Headsets, was nochmal durch eine Gummiabdeckung geschützt ist. Vorne sind dann die eigenen Lautstärkeknöpfe, die nichts mit der Lautstärke des Smartphones zu tun haben, sondern lediglich die interne Lautstärke des Headsets steuern.

Am Headsetkabel war der FitClip angebracht, den ich aber entfernte.

Das Headset – Bedienbarkeit, Konnektivität und Tragekomfort:

Das Headset lässt sich einschalten, indem man 2 Sekunden lang den Powerknopf drückt. Um eine Verbindung mit dem Smartphone oder Tablet herzustellen, schaltet man das BT am Gerät selber an und hältdann ungefähr 7 bis 10 Sekunden den Powerknopf der Anker SoundBuds. Nun sollte euer Device eine Verbindung zum Headset herstellen oder schon hergestellt haben.

Steht diese Verbindung einmal kann man, laut Hersteller, mit dem Headset bis zu 20 Meter vom Smartphone oder Tablet entfernt sein. Ich jedoch habe es nicht mal 10 Meter geschafft, ohne das ich ein Rauschen bekomme.

Ebenfalls hatte ich des öfteren Probleme wenn ich mein Handy in der Hosentasche hatte. Dadurch hatte ich des öfteren Verbindungsabbrüche. Was absolut gar nicht geht für ein Headset was eine UVP von circa 50 Euro hat. Die Abbrüche waren aber nicht immer da. Sie kamen und gingen wie sie wollten. Egal ob mein Akku voll geladen war oder fast leer. Dies machte alles kein Unterschied.

Die Bedienbarkeit des Headsets war hingegen super. Ebenso der Tragekomfort. Wie weiter oben geschrieben, waren an meinen SoundBuds von Anfang an die Noppen und In-Ear Hooks in Größe M angebracht. Es rutschte und wackelte nichts. Egal ob ich gelaufen, gerannt oder gesprungen bin. Wenn ich die In-Ear Hooks entfernt habe, war alles bisschen wackelig. Daher habe ich sie wieder montiert.

Wenn man das Headset mal kurz nicht nutzen kann, zum Beispiel weil man an der Kasse steht, dann kann man es sich einfach um den Hals hängen, denn beide Ohrteile sind mit Magneten versehen und so kann man sie gut aneinander heften.

Die Knöpfe ließen sich sehr gut bedienen, auch wenn das Headset gerade am Ohr war. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und wackelten auch nicht.  Die Lautstärkesteuerung ist nur Headset Intern und steuert nicht die Lautstärke am Smartphone oder Tablet selber.

Sound, Akku und Anrufqualität:

Nun kommen wir zu den wichtigsten Punkten eines Bluetooth Headsets. Der Akku hielt bei mir länger als die von Anker angegebenen 8 Stunden. Das erfreute mich natürlich sehr. Aber das war es dann auch schon mit den guten Dingen.

Der Sound ist für ein Headset was eigentlich eine UVP von circa 50 Euro hat ein Witz. Gut, meine Mitbewohnerin hat das Headset für knapp 20 Euro gekauft, aber selbst das finde ich ehrlich gesagt noch zu teuer. Gerade wenn man die weiter oben genannten Verbindungsabbrüche noch dazu nimmt. Der Sound war nur ab und an mal klar. Sonst hatte ich fast immer ein leichtes Rauschen in beiden Ohrteilen. Ebenso fehlten mir die leichten Bässe. Es war eher ein sehr „flacher“ Klang. Anders kann ich ihn nicht beschreiben.

Aber das war ja nicht alles. Wenn ich telefoniert habe, musste ich das rechte Ohrteil in dem auch das Mikrofon sitzt, direkt vor meinen Mund halten, sonst verstand mich mein Gegenüber fast gar nicht bis gar nicht. Aber ich verstand mein Gegenüber meist recht gut.

Fazit:

Das Headset sieht zwar gut aus und hat viel Zubehör dabei und vor allem hat Anker das Prinzip des ökonomischen Verpackens verstanden und auch umgesetzt, aber klanglich und technisch konnte das Headset bei mir keine Pluspunkte sammeln, da es auf dem Niveau eines 5 Euro Headsets war. in den ganzen 4 Wochen in dem ich das Headset besessen habe, hat sich daran nichts geändert. Aber wenn ich die Rezensionen und Bewertungen im Internet so lese, kann es sein das ich nur ein Montagsgerät erhalten habe. Oder, ohne jemanden was unterstellen zu wollen, die anderen Testberichte waren nicht ehrlich genug!? Ich persönlich werde das Headset nicht noch einmal kaufen und ich würde es im Moment auch niemanden empfehlen es zu kaufen, auch wenn es auf Amazon gerade für rund 19€ zu erwerben ist.

Wer es dennoch selber ausprobieren möchte, kann es sich zum Beispiel auf Amazon in drei verschiedenen Farben bestellen. Entweder in schwarz, blau oder neongelb.

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