Huawei Mate 9 Betatest - Testbericht

Unter dem Motto „a step ahead“ oder auf deutsch „einen Schritt voraus“ präsentierte Huawei am 03. November 2016 in München sein neuestes Flaggschiff der Mate Serie.

Huawei Mate 9 – Langzeittest – Einleitung

Mit dem Slogan wollte Huawei ausdrücken, das dass Mate 9 dem Vorgängermodell Huawei Mate 8 in allem einen Schritt voraus ist. Mit einer neuen Dual Kamera von Leica, einem neuen Prozessor mit neuer GPU Einheit, einem größerem Speicher und einem verbessertem Dateisystem will das Mate 9 ganz vorne bei den großen mitspielen. Ob es auch hält was es verspricht und dem Mate 8 wirklich einen Schritt voraus ist, lest ihr hier in meinem Test zum Huawei Mate 9.

Ich werde im Test selber immer mal wieder Vergleiche zum Vorgänger, dem Huawei Mate 8 und zum Huawei P9 machen, da das P9, wie das Mate 9 auch mit einer Dual Kamera von Leica ausgestattet ist.

Noch ein paar Worte zum Test, bevor es los geht. Ich habe das Huawei Mate 9 Mitte November im Rahmen eines Betatest Programmes erhalten und darf es auch noch bis Mitte Januar weiter testen. Seitdem ich es habe nutze ich es als „daily driver“, also als Hauptgerät. Das bedeutet meine Erfahrungen zum Mate 9 basieren auf meine alltägliche Nutzung des Gerätes.

Da es zwei Versionen des Huawei Mate 9 gibt, weise ich ebenso darauf hin, das ich für meine Testzwecke das normale Huawei Mate 9 MHA-L29 in der Dual-SIM Version bekommen habe und dies mit der Firmware MHA-L29C432B109SP02-log ausgeliefert wurde. Mittlerweile habe ich aber zwei Firmware Updates auf die Versionen MHA-L29C432B126 und auf die MHA-L29C432B138 erhalten.

 

Huawei Mate 9 – Unboxing

Eigentlich wollte ich ein Unboxingvideo hochladen, doch die Speicherkarte auf dem das Video war, ist leider kaputt gegangen und die Daten waren nicht mehr zu retten. Daher kommt hier ein Unboxing in Bild und Text.

Huaweis Mate 9 wird wieder in einem schönen schwarzen Karton geliefert, der genau so groß ist wie der vom Mate 8. Der einzige große Unterschied ist hier, das auf dem Mate 9 Karton ein Leica Logo prangt.

Das liegt daran, das Huawei beim Mate 9, wie vorher schon beim P9/P9 Plus wieder mit Leica zusammengearbeitet hat. Wenn man den Deckel abnimmt, sieht man zuerst das Huawei Mate 9 in seiner vollen Pracht.

 

Zubehör des Huawei Mate 9:

Ich habe mich aber erstmal dem darunter gewidmet. Anders als beim Mate 8 Karton hat man sich hier auf 2 Zubehör Kartons beschränkt. Im flacheren der beiden findet man das SIM Toolkit zum entfernen des Hybrid Slots, ebenso wie die Gebrauchsanweisung und eigentlich sollte, wie beim Mate 8 auch, ein mattes Hardcase dabei sein. War bei mir leider nicht der Fall, aber ich denke mal da es sich hier auch um ein internes Testgerät handelt und dies deswegen fehlt.

 

Im dickeren darunterliegendem Karton hat man zwei Öffnungen. Auf der einen Seite findet man den Ladestecker, der hier dicker und größer ausfällt als der des Mate 8. Das liegt aber auch daran das er mehr Power hat. Wir sprechen hier von einem Output von maximal 5A, was nochmal 3A mehr ist als beim Mate 8 Ladegerät. Unten seht ihr auch mal die Unterschiede beider Ladegeräte.

Auf der anderen Seite des Kartons finden wir das restliche Zubehör. Mit dabei sind ein 1 Meter langes USB Kabel mit USB-Typ C Ausgang, das normale Huawei Stereo Headset, was man auch von anderen Huawei Geräten kennt und ein Adapter von Micro USB auf USB Typ C. Dieses finde ich natürlich mehr als super, da ich es bei noch keinem anderen Hersteller gesehen, das so ein Adapter kostenlos mit dazu kommt. Und gerade wenn man so wie ich viel mit OTG macht und man nur ein normales Micro USB OTG Kabel daheim hat, ist der Adapter ziemlich hilfreich.

  • Hier nochmal zusammengefasst was alles mit drin ist:
    1. Mobiltelefon Huawei Mate 9
    2. Stereokopfhörer
    3. Ladegerät
    4. USB Kabel
    5. Micro-USB auf USB Typ-C Adapter
    6. Kurzanleitung
    7. Sicherheitsinformationen
    8. Sim Nadel
    9. Hardcase

Huawei Mate 9 – Benchmark

Was darf bei einem ordentlichen Langzeittest nicht fehlen? Natürlich, die Benchmark Ergebnisse. Doch das war schwieriger als gedacht, denn mit der Auslieferungssoftware war es uns Betatestern nicht möglich irgendwelche Benchmark Apps zu installieren. Mit dem letzten Firmwareupdate wurde dies aber behoben und wir konnten wie gewohnt unsere Tests machen. Und auch wenn ich persönlich nichts von Benchmark Ergebnissen halte, da ich gerade bei Antutu manchmal denke das dort was nicht mit rechten Dingen zugeht, kann ich sagen das sich die Benchmark Ergebnisse im Test mit Antutu Benchmark und Geekbench 4 echt sehen lassen können.

Bevor wir aber mit den Benchmarks anfangen, hier ein paar der wichtigsten technischen Eckdaten im Überblick

:

Größe 156,9 × 78,9 × 7,9 mm
Gewicht 190 g
CPU Kirin 960 Octacore Prozessor (4* Cortex A73 2,4GHz + 4* A53 1,8GHz) + i6 Coprozessor
GPU Mali-G71 MP8
RAM/ROM 4GB RAM + 64GB ROM (MicroSD Support bis 256GB)
Kamera 20MP Monochrome+12MP RGB Leica Dual Kamera, F2.2, OIS (Optical image stablization), BSI CMOS, Dual-tone flash, PDAF+CAF+Laser+Depth auto focus, 2x Hybrid zoom, 4K video recording und eine 8MP Frontkamera mit AF Software Android 7 Nougat + EMUI 5.0 Akku 4000 mAh

Bei Antutu Benchmark liefen die Testvideos fast ruckelfrei, was ich persönlich bis jetzt bei noch keinem anderen Smartphone im Antutu Benchmarktest gesehen habe und wir erhielten ein Ergebnis von 135811 Punkten. Ich muss aber dazu sagen, das ich in einem vorherigem Test schon über 141000 Punkte erhalten habe.

Wie dem auch sei, bei diesem Test lagen wir mit unseren 135811 Punkten in der Rangliste von Antutu Benchmark auf Platz 16, was sich durchaus sehen lassen kann. Was ich aber dennoch nicht verstehen kann, bei meinem ersten Test mit den 141000 lag ich auf Platz 18, sogar hinter dem Galaxy S7, aber im jetzigen Test wäre ich mit dieser Punktzahl auf Platz 9 angesiedelt. Das ist auch der Punkt, warum ich Antutu Benchmark nicht so wirklich vertraue, da das Gerät meist schlechter dargestellt wird, als es ist. Und das Mate 9 ist ja nicht umsonst in den Bestenlisten auf Platz 1. 😉

Anders sieht es hier bei Geekbench 4 aus. Hier erzielen wir einen Single-Core Score von von 1945 Punkten und einen Multi-Core Score von satten 5441 Punkten. Damit liegt das Mate 9 in beiden Kategorien auf Platz 1 auf der Geekbench 4 Bestenliste. Ich wollte auch die GPU testen, aber leider stürzt Geekbench 4 im Compute Testmodus immer wieder bei 22% ab. Sollte das mit einem Update behoben werden, wovon ich ausgehe, dann liefere ich diese Ergebnisse natürlich nach.

Huawei Mate 9 – Design/Verarbeitung/Display/Hardware

Widmen wir uns jetzt dem Mate 9 selber. Das Mate 9 kommt mit einer Displayfolie ab Werk. Von der Größe her ist es mit seinen Maßen H156.9mm x B78.9mm x T7.9mm dem Mate 8 fast gleich. Nur soll es laut den Specs mit 190g, ca 5g schwerer sein als das Huawei Mate 8. Das fühle ich aber nicht so. Wenn ich beide abwechselnd in die Hand nehme, fühlt sich das Mate 9 definitv leichter an. Das kann aber auch täuschen. Als Gehäuse hat man hier wieder auf ein Aluminium Gehäuse gesetzt, was sich wie bei der ganzen Mate Serie sehr wertig anfühlt.

 

Auf der Vorderseite sieht man wie fast immer am unteren Rand den Huawei Schriftzug. Bei der Mate 9 Porsche Edition weicht dieser aber einem Homebutton/Fingerabdruckscanner. Am oberen Rand haben wir mittig die Hörmuschel und daneben liegen gleich Näherungs- und Helligkeitssensor. Rechts daneben finden wir eine 8MP Kamera mit Autofocus und einer F1.9 Blende und noch ein bisschen weiter rechts daneben liegt die Benachrichtigungs LED die man, wenn es die jeweilige App zulässt, in verschiedenen Farben einstellen kann.

Das Display selber ist ein 5,9 Zoll Full HD Display mit einer Auflösung von 1080p (1920 x 1080) was 373ppi sind. Huawei verzichtet hier auf höherauflösende Displays, was ich persönlich nicht schlimm finde, da dies ja auch dem Akku zu gute kommt. Das Display hat weiterhin 16.7M Farben mit einer Farbsättigung (NTSC) von 96%. Der Kontrastwert liegt standardmäßig bei 1500:1. Die Oberfläche besteht hier aus 2.5D-Glas, was auch die Abrundungen an den Übergängen erklärt.

Displayfolien hier anzubringen ist eine wahre Kunst. Die Werksfolie war schon nach ein paar Tagen hinüber, also entschloss ich mich bei mumbi.de neue Folien zu kaufen, da ich mit diesen immer recht zufrieden bin. Ich habe 6 Versuche gebraucht und somit auch 6 Folien verbraucht um die Folie einigermaßen gut auf das Gerät zu bekommen.

 

Wenn wir das Gerät von vorne betrachten, dann hat sich an der rechten Seite nicht viel getan. Rechts finden wir auch wie beim Mate 8 die Lautstärkewippe und den Powerknopf. Während der Powerknopf beim Mate 8 noch angeraut ist, haben der Powerknopf und die Lautstärkewippe beim Mate 9 die gleiche Oberfläche wie der Rest des Rahmens und bilden so eine sehr schöne Symbiose.

Auf der linken Seite haben wir, wie fast immer, den Hybridslot. In diesen kann man bei der Mate 9 Version MHA-L29 wahlweise zwei Micro SIM Karten oder eine MicroSD und eine MicroSIM Karte einstecken, denn das MHA-L29 unterstützt gegenüber dem MHA-L09 auch Dual-SIM.

Am unteren Rand haben wir auf der linken Seite das Mikrofon und auf der rechten Seite den Lautsprecher. In der Mitte finden wir jetzt eine USB-Typ C Buchse. Am oberen Rand haben wir links einen 3,5mm Klinkensteckereingang für Headsets und auf der rechten Seite finden wir jetzt auch ein Loch, wohinter sich ein Infrarotsensor verbirgt. Dieser funktioniert mit meinem T-Online Media Receiver und meinem Fernseher auf jeden Fall tadellos.

 

Kommen wir zur Rückseite, denn da hat sich einiges getan. Auf das Logo weiter unten möchte ich gar nicht weiter groß eingehen, hier fehlt nur die Blume. Worauf ich aber auf jeden Fall eingehen möchte, ist die großartige Dual – Kamera mit einem 4-in-1 Hybrid Autofocus, die Huawei wieder in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt hat.

Das wohl auffälligste hieran ist, das diese nicht wie beim Huawei P9 oben links plaziert ist, sondern vertikal in der Mitte. Die obere Linse ist die Monogrom-Linse die mit satten 20MP ausgestattet wurde. Die untere der beiden Linsen ist eine 12MP RGB Linse. Links neben der Kamera finden wir den Dualtone LED Blitz, rechts neben der Kamera haben wir den Laserfokus und über der Kamera finden wir ein kleines Loch worunter sich der NFC Sensor versteckt.

Die 12MP RGB Kamera hat hier ebenso einen OIS (optical image stabilization) spendiert bekommen. Ich werde die Kamera natürlich in nächster Zeit noch richtig austesten und euch hier berichten wie ich sie finde. Erste Fotos fand ich schon recht gut.

Unter der Kamera finden wir wieder den Fingerabdruckscanner, der diesmal kleiner ausfällt als der des Mate 8. Dennoch bietet er alle Funktionen die der Vorgänger auch hatte. Darunter zählt natürlich das Entsperren des Mate 9, sowie auch das Aufnehmen von Fotos und Videos, das Entgegennehmen von Anrufen, das Fotos in der Galerie durchsuchen, das Herunterziehen des Benarichtigungsfeldes und natürlich das Stoppen des Alarms wenn der Wecker klingelt. All diese Dinge kann man in den Einstellungen einstellen.

 

Huawei Mate 9 Software

Das Huawei Mate 9 wurde mir mit der aktuellen Android 7 Version und der Build Nummer MHA-L29C432B109SP02-log geliefert. Mittlerweile bekam ich aber ein Firmware Update mit der Versionsnummer MHA-L29C432B126. Beide Firmwares waren/sind mit Huaweis hauseigener Oberfläche EMUI 5.0 ausgestattet. EMUI 5.0 wird jetzt minimalistischer gehalten und erinnert jetzt an eine Mischung aus iOS und Stock Android. In meinem folgendem Video gehe ich visuell ein bisschen auf die Unterschiede zwischen Android 6 und EMUI 4.0 auf dem Mate 8 und Android 7 mit EMUI 5.0 auf dem Huawei Mate 9 ein.

Die hauseigene Benutzeroberfläche EMUI, die mir persönlich sehr gut gefällt, gefällt natürlich nicht jedem. Wo man aber vorher noch auf andere Launcher, wie zum Beispiel dem Nova Launcher zurückgreifen musste, spendiert Huawei hier den Nutzern mit EMUI 5.0 jetzt einen eigenen Appdrawer. Darauf haben wirklich viele Leute gewartet, denn jetzt kann man selber wählen ob man den normalen EMUI Launcher oder eben den neuen Appdrawer nutzen will. Definitiv eine gute Neuerung, auch wenn ich sie selber nicht nutze.

Bleiben wir gleich bei einer anderen Neuerung und zwar in der Benachrichtigungsleiste. Wo bei Android 6 noch bunte Benachrichtigungszeichen waren, sieht man jetzt nur noch weiße Icons. Wahlweise hat man jetzt in den Einstellungen aber die Möglichkeit die Benachrichtigungen komplett abzustellen oder sich eine Zahl anzeigen zu lassen.

Das mit der Zahl ist wirklich eine gute Sache, da mit dieser Anzeige die Benachrichtigungsleiste nicht mehr überladen wirkt, wenn man zu viele Benachrichtigungen bekommen hat. Dennoch hat es einen kleinen Manko. Denn wenn man über 9 Benachrichtigungen hat, sieht man nur ein + hinter der 9 stehen und weiß somit nicht, wie viel Benachrichtigungen man tatsächlich erhalten hat.

Was ich an EMUI außerdem sehr gut finde, das man dank der Design App, viele verschiedene Designs anwenden kann und wenn man über ein paar Computerkenntnisse verfügt, kann man Designs am PC selber bearbeiten oder erstellen.

Eine weitere, wie ich finde, sehr gelungene und gute Neuerung findet man in den Einstellungen weiter unten, nämlich die Appklonung. Damit hat man jetzt die Möglichkeit die Apps Facebook und WhatsApp einmalig zu klonen, um somit zwei Accounts des jeweiligen Anbieters nutzen zu können. Das ist gerade hilfreich für die Menschen, die sowohl jeweils einen Arbeits- und einen Privataccount oder eben zwei SIM Karten nutzen.

User die noch auf Android 6 mit EMUI 5 und darunter sind, kann ich die App „App Cloner“ aus dem Playstore empfehlen.

Was mir nicht so gefällt ist, das hier wieder einige Dinge von Huawei wegrationalisiert wurden. Eines dieser Dinge ist die Funktion ungeliebte Apps auszublenden. Wenn man eine App auf Android 6 oder frühere Versionen gar nicht sehen wollte, konnte man diese einfach ausblenden, indem man auf dem Bildschirm einfach zwei Finger auseinander zieht und die App zu den ausgeblendeten Apps hinzufügt. Dies ist nun leider nicht mehr möglich

Ebenso hat sich in Sachen Themes auch wieder was negatives getan. Konnte man mit Android 6 die Schriftart mit einer selbst erstellten Theme noch ändern, ist dies jetzt nur noch möglich wenn man die Gerätesprache auf Englisch gestellt hat. Mittlerweile ist das ein No-Go für mich, da man auf Geräten mit maximal EMUI 3.1 diese Einstellungen noch in der Design App vornehmen konnte.

Das komisch daran ist, es ist noch im System integriert, aber nicht freigeschalten. Die einzige Möglichkeit diese Einstellung zurückzubekommen ist einen Crossflash (flashen einer Firmware aus einer anderen Region) durchzuführen und somit eine interne MHA-L29C900… Software zu erhalten. Ach nee, halt, da war ja was….

… die nächste negative Sache. Seit Android 7 und EMUI 5 ist es nicht mehr möglich Firmwares manuell zu installieren. Vor Android 6 konnte man manuelle Updates direkt über die Einstellungen einspielen. Mit Android 6 ist diese Funktion aus den Einstellungen verschwunden, aber man hatte noch die Möglichkeit ein manuelles Update über die 3-Finger-Methode (Vol +/- und Power gleichzeitig drücken) oder über ein verstecktes Menü zu starten.

Man kommt jetzt zwar noch in die jeweiligen Einstellungen, dennoch ist es nicht mehr möglich ein Update manuell einzuspielen, da Huawei jetzt bei einem Update ein Sicherheitscheck macht. Schade eigentlich, aber das liegt wahrscheinlich daran das Huawei viele Swap Austausche hatte, wegen falsch installierter Software. Anders kann ich es mir nicht vorstellen. Jetzt heißt es also auch für ungeduldige Flasher, warten bis es OTA kommt. Ich denke aber mal das die Dev’s von XDA einen Weg finden werden.

Kommen wir schon zum nächsten Punkt, nämlich der Huawei HiCare App, denn in dieser hat sich jetzt auch einiges verändert. Ich habe dieser App unter EMUI 3 und EMUI 4 kaum Beachtung geschenkt, da ich sie nie wirklich gebraucht habe.

Doch wie man an den jüngsten Entwicklungen in Richtung Android Updates bei Huawei sehen kann, sollte man jetzt doch öfter mal in die HiCare App reinschauen. Denn immer mehr Geräte können dank der HiCare App auf eine höhere und damit neuere Android Version geupdatet werden.

Nicht nur das, denn mittlerweile ist es auch möglich über die HiCare App Ersatzteilpreise und den Garantiestatus seines Gerätes zu erfahren. Außerdem kann man jetzt direkt über die HiCare App, per Chat, mit dem Huawei Service in Verbindung treten.

Wenn wir schon bei den Apps sind, bleiben wir auch gleich da. Mit Android 6 ist auf Hauwei Geräten auch für Sportfreunde eine App aufgetaucht. Nämlich die Gesundheitsapp. Diese hat auch einen integrierten Schrittzähler. Während man diesen bei Android 6 noch in den Benachrichtigungen sieht, hat man das bei Android 7 wieder entfernt.

Möchte man hier einen schnellen Blick auf seine zurückgelegte Strecke werfen, muss man entweder die Magazin Entsperrung an haben, da man dort die gelaufenen Schritte sieht, oder man legt sich den Schrittzähler als Widget auf den Homescreen. Hier wünsche ich mir das dieser wieder in die Benachrichtigungen zurückkommt.

Da wir nun schon bei der notification bar sind, bleiben wir auch gleich hier. Bei Android 6 fand man in der Benachrichtigunsleiste, wenn man auf dieser von oben nach unten wischte, zwei Kategorien – nämlich Benachrichtigungen und Verknüpfungen.

In den Benachrichtigungen hat man die Benachrichtigungen und die Uhrzeit, sowie das Datum angezeigt bekommen und von hier aus konnte man auch direkt in die Einstellungen der Uhr, des Weckers, sowie in den Kalender. Im Reiter Verknüpfungen findet man quick toggles, mit denen man schnell Zugriff auf einige Dinge hat, bzw womit man einiges, wie zum Beispiel WiFi, GPS, NFC, den Ton mit einem tippen an oder ausschalten konnte. Auf Android 6 war die Anzahl der Quicktoggles auf dem Bildschirm auf 9 Stück begrenzt. Daher musste man abwegen was man sich in die Quicktoggles legt.

Bei Android 7 sind beide Kategorien auf einen Bildschirm gelegt worden. Dadurch wirkt alles viel übersichtlicher und man kann nun weitaus mehr als 20 Quicktoggles auf einen Bildschirm bringen,

Ein paar letzte Worte zur Software, bevor wir dann zur Hardware kommen. Huawei hat hier wie ich finde, einige sinnvolle Funktionen in die Software integriert. Hierbei spreche ich zb von diesen Funktionen:

  • Sehkomfort – Stellt das Display wärmer ein und filtert das blaue Licht, damit man besser einschlafen kann. Wirklich eine sehr gute Funktion wie ich finde.
  • Knuckle Sense – Screenshots per Fingerknöchelgeste aufnehmen / Funktionen und Apps mit Fingerknöchelgeste öffnen
  • Scrollshot – damit kann man zb einen Screenshot von einer kompletten langen Internetseite machen
  • Standardspeicher auswählen – hier kann man wählen ob Apps , Dokumente und andere herunterladbare Dinge künftig weiter auf dem internen Speicher oder auf der MicroSD Karte gespeichert werden sollen. Das ist gerade bei einem kleinen internen Speicher nützlich
  • Datensicherung – Huawei hat eine eigene Backup App mit der man nahezu alles auf einem externen Speicher sichern kann
  • Einhand UI – mit einer Einstellung im Menü ist es möglich das Display durch einen Wisch über die untere Leiste zu verkleinern, damit man es besser mit einer Hand bedienen kann. Dies kann man ebenso mit der Tastatur machen, nur das man hier über die Tastatur von links nach rechts oder auch umgekehrt wischt. Mit einer externen Tastatur klappte dies jedoch nicht bei mir
  • Telefonmanager – hier kann man mit nur einem antippen das Telefon bereinigen, falls es mal etwas träger wird. Zudem hat man darüber auch direkten Zugriff auf den Systemoptimierer, den Datenverbrauchsmanager, den Belästigungsfilter, den Benarichtigungseinstellungen, dem Dropzone – Management und vielem mehr
  • Antivirus von Avast im Telefonmanager und das kostenlos

Huawei Mate 9 – Kamera

Jetzt kommen wir zu einem Highlight des Huawei Mate 9, nämlich der Kamera. Bei der Kamera hat man, wie zuvor beim Huawei P9 und P9 Plus, auch mit Leica zusammengearbeitet, damit man wieder eine hervorragende Dual Kamera konzipieren kann. Und dies ist Huawei auch wieder gelungen. Zwar sieht die Kamera ein bisschen ungewöhnlich aus, da sie wie bei anderen Mate Modellen in der Mitte sitzt und auch noch vertikal angebracht ist, aber sie macht im Automatikmodus dennoch super Bilder und auch Videos.

Die RGB Kamera (unten) löst hier mit bis zu 12 MP auf und die Monochrom Kamera (oben) löst sogar mit bis zu 20 Megapixel auf. Gegenüber dem Mate 8 sind auch noch einige technische Dinge dazugekommen, denn die Kamera des Mate 9 besitzt jetzt , erstmals in einer Dual-kamera verbaut, einen OIS. Damit sind ruckelfreie Bilder und Videos gewährleistet. Ebenso wurde ein 4-in-1 Hybridfocus verbaut, der auch noch mal für klare scharfe Bilder sorgen soll.

Hier seht ihr mal ein Test- beziehnungsweise ein Vergleichsvideo der Videoqualität zwischen dem Huawei Mate 8, dem Huawei P9 und dem Huawei Mate 9.

Ebenfalls hab ich hier ein paar Vergeichsfotos der drei Geräte. Auf den Bildern mit zwei Fotos haben ich nur das Mate 8 und das Mate 9 verglichen. Auf den Bildern mit 3 zusammenhängenden Fotos hab ich Vergleichsbilder mit dem Mate 8, dem P9 und dem Mate 9 geschossen.

Beim Huawei Mate 9 gibt es, wie bei anderen Huawei Geräten auch, viele zusätzliche Modis und Einstellungen um noch einiges mehr aus der Kamera rauszuholen. Um in die zusätzlichen Modis zu kommen, reicht schon ein Swipe vom linken Bildschirmrand nach rechts. Macht man es andersrum gelangt man in die Kameraeinstellungen. Ebenso haben wir am oberen Rand der Kamera die Möglichkeit das Blitzlicht einzustellen, die große Blende zu aktivieren um in den Tiefenschärfemodus zu gelangen, den Farbverlauf einzustellen, auf verschiedene Filter zuzugreifen und natürlich die Option auf die Fronkamera umzuschalten. Letztere knippst Fotos mit bis zu 8MP.

Um in den Profimodus der Huawei Mate 9 Kamera zu kommen, muss man einfach nur den kleinen Balken über dem Auslöser der Kamera nach oben ziehen. Mit dem Profimodus könnt ihr Einstellungen wie bei einer richtigen DSLR Kamera für eure Fotos oder Videos vornehmen. Das heißt, ihr könnt hier zum Beispiel euren Fokus, den Weißabgleich, den ISO Wert und vieles mehr selber nach belieben einstellen, damit ihr immer die besten Fotoergebnisse erziehlt.

Natürlich gibt es bei der Kamera noch viele andere Modis, die ich euch hier einmal aufzählen möchte:

  • Monochrom Modus – schwarz/weiß Aufnahmen mit der 20MP Monochrom Kamera
  • Verschönern/Videos verschönern – mit wenigen Handgriffen direkt beim Fotografieren oder Filmen Bilder oder Videos verschönen. Zum Beispiel kann man damit lästige Hautunebenheiten beseitigen
  • HDR – High Dynamic Range – Es werden mehrere Bilder auf einmal geschossen die Über- und Unterbelichtet sind. Diese werden dann automatisch zusammengefügt um das bestmögliche Bildergebnis zu erzielen.
  • Panoramamodus – um ganze Landschaften im Großbild aufzunehmen
  • Supernacht Modus/Nachtaufnahme – ist für mich persönlich immernoch ein großes Highlight der Huawei Kameras, denn mit diesem Modus kann man dank langer Belichtungszeit super Fotos in der Nacht oder anderer Dunkelheit auch ohne Blitzlicht hinbekommen, jedoch sollte man hier ein Stativ mit Smartphonehalterung nutzen
  • Lichtmalerei –   ist, laut Wikipedia, eine fotografische Technik aus der Langzeitbelichtung, in welcher Fotografien in der Regel bei Dunkelheit oder in abgedunkelten Räumen durch die Bewegung einer (oder mehrerer) Lichtquellen (oder durch Bewegung der Kamera) gemacht werden. Ich selber habe es hierbei noch nicht getestet
  • Zeitraffer –  damit wird die Langzeitaufzeichnung (Videos) beschleunigt
  • Zeitlupe / Slow Motion – Ich glaube zum Zeitlupenmodus muss man nicht viel sagen
  • Lebensmittelmodus – Der Modus für alle Foodblogger
  • Wasserzeichen – wie der Name der Modus schon erahnen lässt, kann man hiermit verschiedene Wasserzeichen aus den Kategorien Uhrzeit, Standort, Wetter, Stimmung, Essen und Sport auf seinen Fotos hinzufügen
  • Audionotiz – mit dieser Funktion kann man zu Audionotizen zu seinen Fotos hinzfügen. Selber habe ich diese Funktion noch nicht getestet
  • Dokument scannen – ja, auch einen vollwertigen Dokumentenscanner hat Huawei hinzugefügt. Hier empfehle ich ebenso ein Stativ zu nutzen

In den Einstellungen der Kamera des Mate 9 ist gegenüber dem Mate 8 nicht viel hinzugekommen, daher hier nur die Dinge die neu dazugekommen sind:

  • Speichern auf SD-Karte hat Priorität
  • Wasserzeichen automatisch hinzfügen – ist diese Funktion aktiviert, hat man auf jedem Foto unten links in der Ecke ein Wasserzeichen mit folgendem Text:    „OO HUAWEI Mate 9 LEICA DUAL CAMERA“ – Es ist also eher ein Branding, als ein Wasserzeichen.
  • Kameraraster

Die Option „perfektes Selfie“ ist in den Einstellungen nur aktiviert, wenn man auch den verschönern Modus angeschalten hat.

Jetzt möchte ich nochmal kurz auf DAS Highlight der Mate 9 Kamera kommen, nämlich den Tiefenschärfeeffekt. Diesen erreicht man, wie oben schon erwähnt, wenn man im Kameramodus an er oberen Leiste auf das Blendensymbol tippt. Mit dem Tiefenschärfemodus kann man, wie auch bei einer guten DSLR Kamera, einen Gegenstand oder eine Person in den Vordergrund stellen, indem der Hintergund verschwommen dargestellt wird. Anders als bei einer DSLR Kamera, wird dies bei dem Huawei Mate 9 softwaretechnisch gelöst, daher kann man das Foto nach dem Fotografieren noch im nachhinein neu fokussieren.

Auf der Vorderseite finden wir eine 8MP Frontkamera mit Autofocus,die ebenso eine f/1.9-Blende verbaut hat

Vorne befindet sich eine 8MP Kamera, die ebenso eine f/1.9-Blende verbaut hat und über Autofokus verfügt. Aber anders, als zum Beispiel beim Huawei Mate S, fehlt hier die LED zur Unterstützung von Selfies bei Nacht. Das Dislay wird hier als Blitzlicht genutzt. Und auch hier kann man noch viele der verschiedenen Modis nutzen, die man ebenso bei er Hauuptkamera findet

Huawei Mate 9 – Konnektivität

Konnektivität ist ein Thema, was ich persönlich gerne anschneide, da es auch viele User gibt, die es interessiert wie der Empfang mit dem jeweiligen Gerät ist. Beim Mate 9 kann ich sagen, das ich bis jetzt mit meiner Vodafone Prepaidkarte zu 99% vollen empfang habe. Ausser bei meinem Aldimarkt um die Ecke.

Aber dieser scheint eh Störsender zu verwenden, da ich dort weder mit neuen Smartphones, noch mit alten, normalen GSM Handys Empfang habe bzw kaum Empfang habe. Wo ich mit meinem Mate 8 nur EDGE und einen Empfangsbalken habe, habe ich jedoch mit dem Mate 9 wenigstens 3G und 1-2 Balken Empfang.

Wenn meine Empfangsbalken voll sind und ich im 4G Bereich bin, ws ich dank Vodfone fast immer bin, dann surfe ich mit einem Download von bis zu 120Mbps und einem Upload bis zu 40Mbps. Das ist definitiv ordentlich was das Mate 9 im Zusammenspiel mit meiner Vodafonekarte leistet.

Konnektivität ist aber nicht nur Netzempfang. Das Huawei Mate 9 benutzt für Wi-Fi das 2.4GHz und das 5GHz Frequenzband. Ebenso ist Bluetooth 4.2 mit BLE (Bluetooth Low Energy) Support an Bord und auch auf NFC wird hier nicht verzichtet.

Als USB Ansschluss kommt hier USB Typ C zum Einsatz und wie oben schon erwähnt, liefert Huawei auch einen Micro-USB zu USB Typ C Adapter mit dazu. Somit können auch normale Micro-USB Lade- und OTG-Kabel genutzt werden. Hier mal ein Video dazu was man mit OTG alles anstellen kann:

Huawei Mate 9 – Gaming

Die Mate Serie von Huawei ist ja eigentlich eine Business Serie und sollte normal für den Geschäftsmann gedacht sein, doch immer mehr wird die Mate Serie zur Gamer Modellreihe. Das liegt aber nicht nur an der hervorragenden Akkuleistungen, jetzt mal vom Mate S abgesehen, sondern auch an der verbauten Technik.

Dank der neuen HUAWEI Kirin 960 Octa-core CPU (4 x 2.4 GHz A73+ 4 x 1.8 GHz A53), dem i6 Coprozessor, sowie der Mali-G71 MP8 Grafikeinheit und dem 4000mAh Akku, kommen auch mobile Gamer mit dem Mate 9 voll auf Ihre Kosten.

Ich habe mittlerweile eine Menge Spiele auf dem Mate 9 gespielt und kann sagen, es macht ein riesen Spaß. Egal ob – das bei allen beliebte ,aber dennoch in die Jahre gekommene – Asphalt 8, die Oddworld Spielreihe (Die Spiele sind ein mobiler Nachfolger von Oddworld – Abe’s Exodus und kommen mit sehr guter Grafik daher), dem neuen Asphalt Extreme oder aber auch Need for Speed – No Limits, was die neue Vulkan API nutzt um noch bessere Grafik zu erhalten, alle Spiele laufen bei mir nahezu ruckelfrei.

Selbst Oddworld – a Strangers Wrath, was auf dem Mate 8 nur mit niedrigen Einstellungen für die Auflösung, der Weitsicht, die Deko-Elemente, die Anisotropie, sowie die Schatten, Reflexionen und Spezialeffekte flüssig lief, läuft auf dem Mate 9 mit allen Einstellungen auf das Maximum gestellt ohne zu ruckeln. Und dabei war es egal ob ich den Screenrecorder mitlaufen ließ oder statt mit Touch, eher mit einem PS4 Controller gespielt habe.

HIT – Heroes of Incredible Tales – was ebenso schon die Vulkan API nutzt, läuft auf meinem Mate 9 auch ruckelfrei. Wie man sieht, lässt es also auch Gamerherzen höher schlagen.

Ein Gaming Test Video werde ich in den nächsten Tagen hochladen und ebenfalls hier teilen.

GPS/Navigation

GPS? Läuft! Ich hab es in Alltagssituationen getestet, egal ob beim laufen, Fahren oder gefahren werden, auf freien Flächen, in Gebäuden oder in Verkehrsmitteln, das GPS war mit verschiedensten Apps immer sehr genau und hat meinen Standort fast immer auf den Punkt genau bestimmt. Selbst auf die Galileo Satelliten wird zugegriffen. Damit ist das Mate 9 eines der ersten Geräte, die die Galileo Satelliten unterstützen.

Sound/Musik

Der Sound des Mate 9 ist verständlich und klar. Anders als beim Mate 8, kann das Mate 9, wie auch schon das P9 Plus, im Stereo+ Modus auf die Hörmuschel als zweiten Lautsprecher zurückgreifen und bietet somit satten Sound bei Spielen und Videos. Dies funktioniert aber nur, wenn man das Mate 9 Quer nimmt.

Noch ein paar Worte zum Headset, es ist wie immer das gleiche langweilige Headset das mir wie immer aus den Ohren rausrutscht. Vom Sound hat sich da nichts verändert und ich denke mal von der Qualität auch nicht. Ich bleibe meinem Amazon Premium Headset treu, denn es hat eine sehr gute Form und einen Bombenklang und alle Knöpfe sind mit dem Mate 9 kompatibel.

Akku/Akku-Laufzeit

Zum Launch in München sagte man, das der 4000mAh Akku über 2 Tage halten soll und ich habe mich diesebezüglich im Vorfeld gefreut. Nun ja, was soll ich sagen? Ich bin Poweruser und komme gerade so über den Tag.

Was mache ich so als Poweruser? Ich verwalte mehrere Facebookgruppen, beantworte täglich mehrere Nachrichten per SMS oder WhatsApp, ebennso viele E-Mails. Meine 6 E-Mail Accounts bekommen die E-Mails gepusht, manche nach einer bestimmten Zeit und manche sofort wenn die Nachricht ankommt.

Zudem spiele ich sehr gerne und vor allem viel, auch wenn die Mate Serie als Business Serie raus kam.

Wenn der Akku dann mal leer ist, genügen dank Supercharge ca 30 Minuten um wieder über den Tag zu kommen.


Preis & Verfügbarkeit

Das HUAWEI Mate 9 ist seit Ende November 2016 in Deutschland in den Farben Space Gray und Moonlight Silver erhältlich. Der UVP ist hier 699€ und momentan ist das Gerät sehr preisstabil. Neben den oben genannten Farben hat Huawei das Mate 9 auch in Champagne Gold, Mocha Brown, Ceramic White und Black vorgestellt. Diese wird es aber (vorerst) nicht in deutschland geben.

Tipps / Tricks

Hier noch ein paar Tipps und Tricks, bevor ich dann zum Ende meines Testberichtes komme.

  • Minimenü auf Sperrbildschirm –  im Sperrbildschirm vom unteren Rand nach oben wischen. Es öffnet sich ein kleines Menü wo man zum Beispiel bei Magazin Entsperrung (mit Bilderotation) die Titelblätter wechseln kann. Zudem erhält man von dort aus auch direkt Zugriff auf den Sprachrekorder, den Taschenrechner, die Taschenlampe und die Kamera.
  • Quicktoggles auf Sperrbildschirm – im Sperrbildschirm von oben nach unten wischen
  • Homescreen Quicktoggles schnell öffnen – mit zwei Fingern vom oberen Rand nach unten wischen
  • Schnelles Foto wenn Telefon gesperrt ist – zwei mal kurz und schnell hintereinander auf den „Leise“ Button der Lautstärke Wippe drücken
  • Schnelle Suche –  auf dem Homescreen ungefähr mittig kurz von oben nach unten ziehen. Es öffnet sich eine Suchleiste, womit man nahezu alles sehr schnell finden kann. Und mit nahezu alles meine ich, man kann sowohl nach Apps, Nachrichten, SMS, E-Mails, aber auch nach Musik, Fotos und anderen Dateien und Dokumenten suchen.
  • Ausgeblendete Anwendungen – In die Einstellungen gehen, dann auf Apps, App auswählen die man nicht braucht und auf deaktivieren oder deinstallieren tippen.

Für noch mehr Tipps und Tricks, folgt meinem Beitrag zur schnelleren Bedienbarkeit auf Android-Hilfe.de.

Meine Top Apps auf dem Huawei Mate 9

Bevor ich gleich zum Ende komme, möchte ich euch noch meine Top Apps auf dem Huawei Mate vorstellen. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen was dabei.

Todoist Premium for free

Was kann es schöneres geben, als eine kleine Kirsche aufs Sahnehäubchen der leckeren Torte. So oder so ähnlich hab ich mich vor ein paar Wochen gefühlt, als ich mal wieder die App todoist nutzen wollte. Mein Premium ist vor ein paar Wochen ausgelaufen und bis dahin nutzte ich es noch auf meinem Mate 8.

Da aber das Mate 9 mein momentaner täglicher Begleiter ist und ich todoist mal wieder für ein paar Aufgaben nutzen wollte, startete ich es letztens das erste mal auf dem Mate 9. Und gleich beim Start der App wurde mir diese freudige Nachricht angezeigt:

Wieder ein Jahr Premium kostenlos. Natürlich wollte ich euch dies nicht vorenthalten.

Was ist todoist eigentlich?

Hier ein kleiner Auszug aus dem Playstore:

„Todoist ist die führende cloud-basierte Aufgabenverwaltung und To-do Listen App.“

Kurz und knapp, todoist ist eine super Aufgabenverwaltungsapp. Ich kann sie jedem empfehlen der ein bisschen Ordnung in sein Alltags-Terminchaos bringen will. Durch Karmapunkte die man für jede bewältigte Aufgabe erhält, spornt sie auch an Aufgaben oder Termine einzuhalten.

Doch was bringt einem die Premium Version gegenüber der free Version?
Das seht ihr in folgendem Screenshot:

Und natürlich spart ihr 29€ für das erste Jahr. Falls ihr sie schon von eurem Mate 9 runtergeschmissen habt, könnt ihr euch die App einfach wieder aus dem Playstore laden.

Pushbullet

Pushbullet wirbt mit „SMS on PC“, aber es kann noch viel mehr. Mit Pushbullet kann man nicht nur jede Art von Nachrichten vom Mate 9 auf dem PC anzeigen lassen und beantworten, sondern kann man auch verschiedenste Themen von verschiedenen Seiten abonnieren und so alles neue zu diesen Themen gepusht bekommen. Ich lass mir zum Beispiel von apkmirror.com neue Betaversionen von ausgewählten Apps pushen. Man kann auch Daten von einem Gerät zu einem anderen Gerät pushen, zum Beipiel zu Freunden oder eben zu eigene Geräte.

Clip Stack

Clip Stack ist ein Clipboard Manager mit dem alle markierten Texte sofort gespeichert werden. Diese kann man auch favorisieren, damit diese dauerhaft gespeichert sind. Sollte man das Gerät mal wechseln müssen, kann man Backups seiner Clips anlegen und diese auf dem neuen Gerät wieder einspielen.

Tiny Scanner

Tiny Scanner ist für mich das beste Scanner Programm. Wenn man mal schnell was scannen muss, ist dies mit Tiny Scanner absolut kein Problem. Man kann das Dokument entweder in schwarz/weiss oder in Farbe scannen. Alles schnell und problemlos!

PicsArt

PicsArt ist für mich DIE App wenn es um Bildbearbeitung geht. Mit PicsArt hat man die Möglichkeit Collagen zu erstellen, Filter über seine Bilder zu legen, ClipArts (Stempel) in Bilder einzufügen und Texte auf die Bilder zu drucken. Bei den Texten hat man die Auswahl zu verschiedenen PicsArt Fonts und man kann eigene Fonts in den PicsArt Ordner ablegen um diese zu nutzen. Die Schriften kann man außerdem mit verschiedenen Schatten und Effekten versehen.

Tapatalk

Tapatalk ist für die Leute gedacht, die in vielen Foren aktiv unterwegs sind, denn mit Tapatalk kann man sich in tausenden von Foren einloggen. Hier und da gibts noch ein paar kleine Fehler, aber alles in allem funktioniert die App sehr gut.

TrackID™

Eine sehr gute App wenn es um Musikerkennung geht. Wer kennt es nicht, der Fernseher oder das Radio läuft, man hört einen guten Song, aber es fällt einem absolut nicht ein wie er heißt. Genau dafür ist diese App gedacht. Sie funktioniert sehr gut und reagiert auch sehr schnell, aber was ich am besten finde ist, das es sogar schon einige gesummte Melodien von mir erkannt hat.

Fazit

Das Huawei Mate 9 ist nichts für Sparfüchse, aber dafür bekommt man einiges geboten. Man hat mit dem Mate 9 einen ausdauernden Akku und genug Power um mehrere Stunden zu Spielen oder Videos zu gucken. Ebenso hat man mit dem Mate 9 ein super Dual Kamera, mit der man in vielen Situationen beste Schnappschüsse hinbekommt. Android 7 mit EMUI 5 wurde hinsichtlich gegenüber EMUI 4 um einiges verbessert und man hat jetzt sogar einen Appdrawer. Abschließend kann ich sagen, das dass Mate 9 seinen Preis wert ist und eine gute Alternative zum Huawei P9 Plus oder iPhone 7 Plus. Wer das nötige Kleingeld hat und von seinem Mate 8 upgraden möchte, sollte sich dennoch vorher überlegen ob ihm Android 7 mit EMUI 5 und die bessere Kamera das Geld wert sind.

 

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